Zehn Kommunen für Projekte des Klimaschutzes ausgezeichnet

Zehn Kommunen für Projekte des Klimaschutzes ausgezeichnet

150 150 Klaus Henning Glitza

Bundesweiter Wettbewerb / Ministerin: Global und lokal handeln- Städte,  Kreise und Regionen sind Schrittmacher

 

Bad Ems, Brackenheim, Bremen, Freiburg, Dortmund, Kiel, Köln, Lichtenfels, Magdeburg: Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2018“ stehen fest. Diese zehn Kommunen sind heute im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune 2018“ für ihre vorbildlichen Projekte im Klimaschutz und in der Klimafolgenanpassung prämiert worden. Die Bundesumweltministerin übergab die Preise zusammen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Umweltbundesamtes und des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Die Ministerin betonte die Bedeutung des kommunalen Engagements: „Kommunen und Regionen sind Schrittmacher im Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel. Für einen erfolgreichen Klimaschutz gilt es, global und lokal zugleich zu handeln: In Kattowitz verhandeln wir den globalen Rahmen, vor Ort zeigen Kommunen, wie Klimaschutz in der Praxis funktioniert. Klimaschutz steht hier für Innovation, Lebensqualität und regionale Wertschöpfung.“

Professor Dr. Carsten Kühl, Geschäftsführer und Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik,  verwies auf die vielfältigen kommunalen Antworten zum Schutz des Klimas: „Der diesjährige Sommer hat eindrucksvoll gezeigt, welche Herausforderungen Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland zukünftig vermehrt meistern müssen, damit es gelingt, den Klimawandel zumindest abzuschwächen. Die Preisträger des Wettbewerbs leisten hierzu mit ihren vorbildlichen Maßnahmen und Strategien einen wertvollen Beitrag.“

Die zehn Gewinner erhalten jeweils 25.000 Euro Preisgeld.

Kategorie 1: Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune (26 Bewerbungen)

– Landeshauptstadt Kiel (Schleswig-Holstein): Green-IT im Rechenzentrum des Abfallwirtschaftsbetriebs

– Stadt Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg): Green Industry Park

– Verbandsgemeinde Bad Ems (Rheinland-Pfalz): Grubenwasserwärme zur Beheizung des Rathauses

Kategorie 2: Klimaanpassung in der Kommune (11 Bewerbungen)

– Stadt Solingen (Nordrhein-Westfalen): Wassersensible Umgestaltung von Stadtquartieren

– Landeshauptstadt Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Klimaanpassung durch stadtklimatische Baubeschränkungsbereiche

– Stadt Köln (Nordrhein-Westfalen): Überflutungsvorsorge als Aufgabe der Stadtgemeinschaft

Kategorie 3: Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen (35 Bewerbungen)

– Landkreis Lichtenfels (Bayern): 20 Jahre Lichtenfelser Sonnentage

– Stadt Brackenheim (Baden-Württemberg): KLIMAfair verpackungsarm einkaufen

– Stadt Dortmund (Nordrhein-Westfalen): AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung

Sonderpreis: Kommunale Klimaaktivitäten und Ernährung (9 Bewerbungen)

– Freie Hansestadt Bremen (Bremen): Mehr BIO in Bremer KiTas!

Der Wettbewerb wird seit 2009 jährlich vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik ausgelobt (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“). Kooperationspartner sind die kommunalen Spitzenverbände. Der Wettbewerb richtet sich an Städte, Gemeinden, Landkreise und Regionen. Die Jury besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Bewerbungen waren in diesem Jahr in vier Kategorien möglich. Insgesamt wurden 81 Bewerbungen eingereicht.

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