Umweltnachrichten aktuell

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Bewerbungsstart für Commerzbank-Umweltpraktikum 2019 / Johnson & Johnson unterzeichnet Nachhaltigkeitsabkommen

 

Ab sofort können sich naturbegeisterte Studierende aller Fachrichtungen aus Deutschland und anderen EU-Ländern um einen der 75 Plätze für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2019 bewerben. Die Frist läuft bis zum 15. Januar 2019. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online unter www. umweltpraktikum. com möglich.

Das Praktikum läuft folgendermaßen ab: Die Teilnehmer verbringen mindestens drei Monate in einem der Schutzgebiete zwischen Watzmann und Wattenmeer. Sie erhalten dabei einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe von Großschutzgebieten und haben die Möglichkeit, eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit zu realisieren. Beispielsweise übernehmen sie Führungen oder kümmern sich um Informationsstände. Ebenso können neue Konzepte für Exkursionen oder Veranstaltungen zu ihren Aufgaben gehören. Aktuell zählen 27 Natur- und Nationalparks sowie Biosphärenreservate zu den Projektpartnern der Commerzbank-Initiative.

„Unsere Commerzbank-Umweltpraktikanten können nicht nur Natur hautnah erleben, sondern auch wichtige Kompetenzen für ihre spätere Berufswahl erwerben“, erläutert Rüdiger Senft, Leiter Corporate Responsibility bei der Commerzbank.  Sie qualifizierten sich mit dem Praktikum für die unterschiedlichsten Tätigkeitsfelder- sei es in der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Umwelt..

Mehr als 1.600 Teilnehmer haben seit dem Start des Umweltpraktikums vor knapp 30 Jahren ihre Praktikumszeit in einem der beteiligten Schutzgebiete absolviert. Die Commerzbank finanziert und organisiert das Praktikum. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung.

rd/bem

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Der weltweit agierende Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson Comsumer hat ein neues globales Nachhaltigkeitsabkommen unterzeichnet. Ziel dieses New Plastics Economy Global Commitment ist es, bis 2025 zu 100 Prozent wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Produktverpackungen einzusetzen.  Das Unternehmen bezeichnet das als Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft.

 Dazu wird Johnson & Johnson nach Eigenangaben mit der Ellen MacArthurStiftung, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen und vielen branchenführenden Unternehmen, Regierungen und NGOs zusammenarbeiten. Für sie alle zählen Plastikmüllvermeidung und eine Verpackungsreform derzeit zu den drängendsten Umweltproblemen unserer Zeit. Als Unterzeichner des New Plastics Economy Global Commitments verpflichtet sich Johnson & Johnson Consumer auch dazu, dass in Produktverpackungen mehr Recyclingmaterialien zum Einsatz kommen.

“Mit der Entscheidung, unsere Nachhaltigkeitsziele weiter voranzutreiben, erkennen wir die wachsende Dringlichkeit des Problems Kunststoffabfälle an – und ebenso unsere eigene Verantwortung, auf innovative Lösungen hinzuarbeiten”, betonte Paulette Frank, Vice President, Umwelt, Gesundheit, Sicherheit & Nachhaltigkeit bei Johnson & Johnson. Das New Plastics Economy Global Commitment spiegele den wachsenden Konsens zu einem der größten Umweltprobleme unserer Zeit wider. Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums würden auch 40 Jahre nach der Einführung des ersten universellen Recycling-Symbols nur 14 Prozent aller Kunststoffverpackungen tatsächlich gesammelt und wiederverwertet.

„Das Thema Verpackungen neu zu denken sehen wir als Herausforderung, aber auch als eine Chance, Gutes zu tun“, sagt Alison Lewis, Global Chief Marketing Officer von Johnson & Johnson Consumer. “Wir glauben, dass diese Initiative dabei helfen kann, bedeutsame Veränderungen zu bewirken – in unserem Verhalten als Unternehmen ebenso wie im Verhalten der Verbraucher selbst.”

Johnson & Johnson Consumer ist eines der weltweit größten Unternehmen für Gesundheits- und Körperpflegeprodukte, das seine Produkte in mehr als 140 Ländern verkauft.

rd/khg

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