Umweltinfo 01-03/2019

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Umweltinfo 01-03/2019 150 150 Klaus Henning Glitza

Plastikdeckel werden bei Bechern der Kaufland-Eigenmarke eingespart

Ein weiterer Schritt in Richtung Müll- und Plastikvermeidung. Wie die Handelskette Kaufland mitteilt, werden ab sofort to-go- Kaffeebecher der Eigenmarke K ohne Plastikdeckel verkauft.

Stattdessen hat das Unternehmen nach Eigenangaben eine Trinköffnung im Aluverschluss integriert und „damit eine innovative und einzigartige Lösung im Einzelhandel geschaffen“. Diese erleichtert den Kunden das Trinken und fühlt sich zudem angenehmer an.
„Wir verfolgen ständig das Ziel, den Kunststoffverbrauch zu reduzieren“, betont Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit. „Nach der Einsparung der Folie bei den Salatgurken, haben wir nun den Plastikdeckel verbannt. Dadurch sparen wir 44 Tonnen Plastikmüll im Jahr ein.“

Kaufland suche laufend nach alternativen Verpackungsmöglichkeiten bei seinen Eigenmarken-Produkten, heißt es in einer Pressemitteilung, . Im stetigen Austausch mit Experten ergäben sich so neue Lösungen. „18 Prozent der gesamten deutschen Kunststoffabfälle im Jahr 2017 ging auf To-Go-Becher zurück”, sagt Kochanski. „Da war es für uns nur natürlich, dieses Problem anzugehen.”

Kaufland sieht sich auch weiter in der Verantwortung, Plastik zu reduzieren. Im September dieses Jahres will das Unternehmen das Einweggeschirr aus dem Sortiment nehmen.

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