Trendwende war das Motto

Trendwende war das Motto

1024 555 Klaus Henning Glitza

Rund 170 Teilnehmende bei der Fachtagung der SRH

 

Positives Fazit der Fachtagung T.R.E.N.D. Technologie, Recycling, Energie und Nachhaltigkeit im Diskurs), die von der Stadtreinigung Hamburg (SRH) gemeinsam mit der TU Hamburg (TUHH) zum insgesamt siebten Mal ausgerichtet wurde. Das diesjährige Motto war TRENDWENDE.  

Die rund 170 Teilnehmenden erlebten im Curio-Haus zahlreiche Vorträge hochkarätiger Expertinnen  und Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Sehr positiv angenommen wurden auch die erstmals durchgeführten „WendeSchnacks“, in denen alle Teilnehmenden selbst angeregt über wichtige Zukunftsthemen diskutierten und spannende Thesen formulieren.

Worum es im Kern ging, hatte Schirmherr Umweltsenator Jens Kerstan  in seinem Grußwort deutlich gemacht. „Der Recyclingwirtschaft kommt eine zentrale Bedeutung zu, wenn es darum geht, neue nachhaltige Lösungen zu entwickeln und in der Gesellschaft zu etablieren“, sagte er . Die T.R.E.N.D 2022 könne dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Die globale Aufgabe

Stolz auf die gute Resonanz: Professor Dr. Rüdiger Siechau. Foto: SRH

Zwar hätten Nachrichten über Corona oder den  Überfall auf die Ukraine Vieles aus den Schlagzeilen verdrängt, aber das ändere nichts an der Dringlichkeit der Themen  Recycling und die Vermeidung von Plastikmüll.  Kerstan: „Wir haben die globale Aufgabe, gerade im Zuge des wirtschaftlichen Post-Corona-Wiederaufbaus Ressourcen aus Nachhaltigkeitsverpflichtung schonend einzusetzen und zunehmend im Kreislauf zu fahren. Der Ausbau der Kreislaufwirtschaft bietet enorme Potenziale für den Klimaschutz. Ziel muss sein, Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch immer mehr zu entkoppeln. Große Chancen dazu bietet etwa die Bauwirtschaft. Das Recycling von Baustoffen könnte den CO2-Fußabdruck der Branche erheblich senken“.

„Wir sind stolz, dass die T.R.E.N.D auch in diesem Jahr so hervorragend angenommen wurde“, ging  SRH-Geschäftsführer Professor. Dr. Rüdiger Siechau auf die hohe Teilnehmerzahl ein.  Auf dem Weg zum nachhaltigeren Denken und Handeln sei es wichtig, „Austausch zu schaffen und Themen wie die Energiewende, die Kreislaufwirtschaft und auch nachhaltigen Konsum von verschiedenen Seiten zu beleuchten“.  Der SRH-Chef; „Die Qualität der Beiträge ist ebenso wie die sehr aktive Beteiligung an den WendeSchnacks ein Beleg dafür, dass die Inhalte und das Format der T.R.E.N.D. hochaktuell und von steigender Relevanz sind.“

T.R.E.N.D. setzt “wirklich Zeichen“: Professorin Dr. Kerstin Kuchta. Foto: SRH

Auch Professorin Dr. Kerstin Kuchta, Vizepräsidentin der mitausrichtenden  TU Hamburg, sprach von Themen,die so aktuell sind, dass wir damit die gesamte Branche befruchten und Diskussionen anregen, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen“. Nach ihren Worten setze die T.R.E.N.D. “wirklich Zeichen“ und sei „eine elementar wichtige Plattform um Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenzubringen“.

Die Referentinnen und Referenten

Zu den Referenten gehörten neben den Professoren Kuchta und Siechau  Dr. Monika Griefahn (eFuel Alliance e.V.), Dr. Bettina  Rechenberg (Umweltbundesamt), Matthias Harms (Veolia Umweltservice GmbH), Kristina Appel (New Work SE),  Professor Dr.-Ing. Jörg Knieling (HafenCity Universität Hamburg), Professor Dr.-Ing. Peter Quicker (RWTH Aachen) und Staatsrat Andreas Rieckhof  (Behörde für Wirtschaft und Innovation). Unterschiedliche Projekte stellten Janus zum Brock,  Sarah Löhn, Dr. Ayah Alassali, André Lang-Herfurh, Arina Koshaleva, Jan Pelka, Yanik Moldt und Dipl.-Ing. Carina Hofmann  vor. Die Moderation lag in den Händen von  Dr. Anke Butscher (cornus- corporate sustainbility GmbH).

JGB/rd/EM

Oberstes Bild: Blick in eine der Veranstaltungen. Foto: SRH

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