OWi-Anzeige gegen REMONDIS

OWi-Anzeige gegen REMONDIS

OWi-Anzeige gegen REMONDIS 150 150 Klaus Henning Glitza

Hamelner Kommunalpolitiker und Anwalt beklagt:  Unternehmen kommt  seinen Verpflichtungen nicht nach

 

Starker Tobak in der Rattenfängerstadt Hameln. Verärgert über das dortige Gelbe-Sack-Desaster hat das Ratsmitglied Rüdiger Zemlin (FDP) gegen REMONDIS eine Ordnungswidrigkeiten (OWi)-Anzeige gestellt, wie die Deister- und Weserzeitung (DWZ) heute berichtet.

Das verantwortliche Unternehmen komme seiner Verpflichtung nicht nach, die Gelben Säcke pünktlich abzuholen und versäume es, „den Haushalten Ersatztermine öffentlich oder durch Anschreiben mitzuteilen“, begründet der Kommunalpolitiker und Rechtsanwalt/Notar die Anzeige. Gerichtet ist sie „gegen die verantwortlichen Mitarbeiter der Entsorgungsfirma für den Gelben Sack im Entsorgungsgebiet Bereich Stadt Hameln und dem gesamten Landkreis “.

Da die nicht abgeholten Gelben Säcke „tagelang auf den öffentlichen und privaten Abstellflächen liegen blieben, bestehe „der Verdacht einer unberechtigten Sondernutzung“, so Zemlin. Zudem regt er an, zu prüfen, ob ein Verstoß gegen Abfallvorschriften besteht oder womöglich um eine Umweltstraftat handele. Länger nicht abgeholte gelben Säcke würden „durch Sturm, Vögel oder Ratten zerstört“, sodass sie „selbst oder deren Inhalt die Straßen und Umgebung verschmutzen“.

Gegenüber der DWZ  wollte sich die REMONDIS-Presseabteilung nicht äußern.  Laut dieser Tageszeitung sagte Pressesprecher Michael J. Schneider, die Anzeige liege ihm nicht vor. Außerdem nehme das Unternehmen zu laufenden Verfahren keine Stellung. „Remondis entschuldige sich bei seinen Kunden für die Unannehmlichkeiten, die nicht im Sinne des Unternehmens seien“, zitiert die DWZ den stets um Beschwichtigung bemühten Pressesprecher.

khg

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