Neues aus der Branche

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150 150 Klaus Henning Glitza

Weiterer Geschäftsführer bei RIKUTEC Germany / Neue Struktur bei der REIKAN Group aus Dresden

 

Mit Dorian Richter als neuem Geschäftsführer des deutschen Standortes von RIKUTEC rückt aktuell die dritte Generation des Familienunternehmens in eine Führungsposition innerhalb der international agierenden RIKUEC Group mit Sitz in Altenkirchen auf.

Dorian Richter. Foto:

Dorian Richter. Foto: RIKUTEK

Der mit Wirkung zum 1. Dezember des vergangenen Jahres berufene Dorian Richter wurde neben Bodo Richter als weiterer Geschäftsführer für RIKUTEC Germany bestellt. Dorian Richter ist bereits seit Jahren für das Unternehmen in verschiedensten Funktionen tätig. Zunächst als Business Development Manager im administrativen Bereich bei RIKUTEC, anschließend in der Planung für den Standort und als Schnittstelle zwischen RIKUTEC Germany und der internationalen Unternehmensgruppe, verantwortet er seit Kurzem in Zusammenarbeit mit Bodo Richter die Gesamtorganisation des deutschen Unternehmens und vertritt die Gesellschaft nach außen. Dorian Richter hat an der International Business School (CBS) General Management mit internationaler Ausrichtung und Finance Management im Schwerpunkt studiert.

Die RIKUTEC Group entwickelte sich in den vergangenen 37 Jahren zu einem international führenden Unternehmen mit aktuell 300 Mitarbeitern, das weltweit an verschiedenen Standorten innovative Behälterlösungen für verschiedenste Anwendungsbereiche produziert und vertreibt. Die RIKUTEC Richter Kunststofftechnik GmbH & Co. KG wurde 1986 in Deutschland gegründet und ist Teil der RIKUTEC Group.  Aktuell produziert die wachsende Unternehmensgruppe an drei europäischen Standorten unter den Firmierungen „RIKUTEC France“,  „RIKUTEC Iberia“ und „RIKUTEC Germany“. Darüber hinaus ist das Unternehmen in Amerika und Asien vertreten und verfügt über ein weltweites Partnernetzwerk. Aus dem Headquarter in Bad Honnef am Rhein wird das internationale Unternehmen durch die Geschäftsführung zentral gesteuert.

KlK/rd

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Im Januar 2023 stellt sich das familiengeführte Recycling- und Entsorgungsunternehmen  REIKAN GROUP aus Dresden neu auf: Ihre Leistungsspektren in den Bereichen Mineralik, Kunststoff, Energie und Immobilien werden nun in vier Gesellschaften zusammengefasst.

Innerhalb dieser neuen GmbHs werden sich die aktuellen Firmenstandorte in Sachsen, Brandenburg und Bayern sowie künftige Standorte und Partner unter einer jeweils zentralen Vertriebsleitung neu organisieren. Die Eigensche Trocken- und Umwelttechnik GmbH (kurz: ETU GmbH, Altbernsdorf/Sachsen), die Aveba GmbH (Beeskow/ Brandenburg) und die Avesa GmbH (Rodewisch/Sachsen) gehen in der REIKAN Mineralik GmbH unter einer gemeinsamen Geschäftsführung auf. Die Geschäftsführung übernehmen Heike Wieland, Andreas Reissner und Patrick Reissner. Heike Wieland, ehemals Geschäftsführerin der ETU GmbH, übernimmt in dieser Funktion die Vertriebsleitung der REIKAN Mineralik GmbH.

Begonnen wird mit der Umfirmieren der ETU GmbH in diesem Monat. Das Unternehmen feierte im vergangenen Jahr  das 30-jährige Bestehen und damit  drei Jahrzehnte  Recycling- und Umweltlogistik in der Lausitz.  Als Mitglied der Umwelt- und Klimaallianz Sachsen wirkt die ETU GmbH aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzpolitik für Sachsen – und damit für Deutschland – mit.  Die weiteren Firmen werden voraussichtlich  bis Ende des ersten Halbjahres 2023 in die REIKAN Mineralik GmbH integriert werden.

Die Umfirmierungen sollen nach Unternehmensangaben besonders die Außenkommunikation beziehungsweise  Projektierung mit Partnern vereinfachen. Eine weitere Intention ist es, das Gesamtportfolio des Familienunternehmens künftig einfacher und effizienter zu steuern. „Wir möchten mit diesem Schritt zwei uns wichtige Unternehmenswerte leben“, macht dazu Patrick Reissner deutlich. “Zum einen den effizienten Umgang mit Ressourcen. Der Schritt für die neue Geschäftsaufteilung ist jetzt genau richtig, um die gewachsenen Strukturen unserer Gruppe fokussierter zu bündeln und auch die Ressourcen innerhalb der REIKAN GROUP neu aufzustellen. Zum anderen nimmt für uns der persönliche Kontakt mit unseren Kunden und Partnern einen hohen Stellenwert ein. Sie haben nun eine zentrale Anlaufstelle für den Erstkontakt und erhalten für ihr Projekt einen konkreten Ansprechpartner, der sie über den gesamten Prozess der Zusammenarbeit hinweg begleitet. Unabhängig davon, welche übergreifenden Ressourcen wir intern dafür einsetzen müssen.“

„Mit dem Zusammenschluss der drei Firmen, die für die REIKAN GROUP im Bereich mineralische Entsorgung und Wiederaufbereitung beziehungsweise  RC-Baustoffe tätig sind, sehen wir eine Optimierung unserer internen Prozesse sowie unserer Außenkommunikation und Kundenbetreuung“, ergänzt  Heike Wieland.

.Die bisherigen Standorte für Mineralik-Entsorgung und -Recycling in Sachsen, Brandenburg und Bayern bleiben erhalten. Ebenso wird das regionale soziale und ehrenamtliche Engagement der jeweiligen Standorte fortgeführt. Denn ein Agieren im Einklang mit Umwelt und Gesellschaft steht für die REIKAN GROUP nach Eigenangaben an erster Stelle. Den Geschäftsführern sei es wichtig, “neben allen Optimierungsbestrebungen auch die regionalen Besonderheiten zu erhalten“.

Über die REIKAN GROUP

Die REIKAN Group vereint seit 2013 mehrere Spezialisten der Recyclingbranche in Sachsen, Brandenburg und Bayern unter ihrem Dach. Die Firmengruppe agiert als Familienverband, der von den drei Brüdern Markus, Andreas und Patrick Reissner geführt wird und in den zurückliegenden Jahren die autonome Stellung seiner einzelnen Standorte fokussierte. Mit der Umstrukturierung wird auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche reagiert. “Die REIKAN GROUP strebt eine umfassende Kreislaufwirtschaft und die maximale Ausschöpfung vorhandener Potenziale an. Dafür engagiert sie sich auch in bestehenden Verbänden und Initiativen”, heißt es in einer Mitteilung.

FrKl/RE/rd

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