Kleine Presseschau 04-05/2019

Kleine Presseschau 04-05/2019

150 150 Klaus Henning Glitza

Gab es in Wiesbaden ein abgekartetes Spiel? / Mangel an Gelben Säcken in Greven

„Die Stadtverwaltung (in Wiesbaden- die EM-Redaktion) hatte möglicherweise schon vor dem bekannten Zeitpunkt Kenntnis davon, dass der private Müllentsorger Knettenbrech+Gurdulic das städtische Grundstück in Kastel unternehmerisch nutzen möchte“. Dies meldet die die Frankfurter Rundschau. Autorin ist Madeleine Reckmann.

Es besteht der Verdacht, dass ELW (Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden- die EM-Redaktion), somit die Stadt und K+G, den Deal abgesprochen haben. Denn nur K+G, die heute dort ein Müllheizwerk plant, konnte die Bedingung erfüllen. Der Vorgang ging komplett an der Stadtverordnetenversammlung vorbei, weshalb das hessische Innenministerium das Vergabeverfahren als nicht rechtens rügte.

Den Mitgliedern des Ausschusses war im April eine zweibändige Grundstücksakte des Liegenschaftsamts vorgelegt worden. Demnach zeigte K+G laut Protokoll einer Dienstbesprechung vom 8. Dezember 2016 Interesse an dem fraglichen Grundstück, um das Unternehmen zu erweitern. Bereits am 23. Dezember 2016 soll der Verkauf „per Handschlag“ vereinbart worden sein, was aus der Mail des Geschäftsführers Steffen Gurdulic vom 29. Dezember 2016 an einen leitenden Mitarbeiter des Liegenschaftsamts hervorgeht. Zwischen der ersten Bekundung eines Kaufinteresses und der Einigung für den Verkauf des 2,43 Millionen teuren Areals lagen also nur zwei Wochen. Der Kaufpreis orientiert sich jedoch an einem Wertermittlungsgutachten eines öffentlich bestellten Gutachters, das dem Amt seit April 2016 vorlag. Wie es zu diesem Gutachten kam, erschließt sich dem Ausschuss nicht. Daher möchte er wissen, aus welchem Anlass der Gutachter beauftragt wurde, wie der Auftrag lautete und wer die Verhandlungen führte.

(…) . Für den Ausschuss ist somit klar, dass es deutlich „vor Dezember 2016 Gespräche über eine mögliche Nutzung und eine Veräußerung des Grundstücks“ gegeben haben muss.

Kompletter Artikel:

https://www.fr.de/rhein-main/wiesbaden/verkauf-gurdulic-lange-geplant-12278580.html

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Gelbe Säcke- für manche Einwohner von Greven (Kreis Steinfurt, NRW) sei das ein absolutes Hassthema, schreibt die Münstersche Zeitung. 

Die Säcke seien so dünn, dass man sie Säcke kaum auseinanderkriege und sie von Vögeln zerrissen werden. Doch manchmal bekomme man sie erst gar nicht.  Autor ist Peter Beckmann.

„Ein Mitarbeiter der Stadt hat bereits am 8. April bei der Firma Remondis darum gebeten, dass das Rathaus Nachschub bekommt“, erklärte Wolfgang Jung, Pressesprecher der Stadtverwaltung, auf Anfrage.  (…

Erst am Dienstagmorgen sei das Rathaus mit drei Kartons beliefert worden. „Das reicht allerdings erfahrungsgemäß für maximal einen halben Tag“, so Wolfgang Jung weiter. Aber eine persönliche Stichprobe in zwei anderen Ausgabestellen habe ergeben, dass dort Gelbe Säcke in ausreichender Zahl zu bekommen seien. Und dass es in jüngerer Zeit auch keinerlei Engpass gegeben habe.

(…)  „Zuständig für die Belieferung mit den Säcken und für die Abfuhr des Verpackungsmülls ist allein die Firma Remondis, die vom Kreis mit Organisation und Abfuhr dieses Mülls beauftragt worden.

 (…)

. „Oft reichen die Gelben Säcke aber nicht aus, weil sie zweckentfremdet werden“, sagte e (Michael J. Schneider, Pressesprecher von REMONDIS- die EM-Redaktion).”… was wir schon alles gesehen haben, wofür diese Säcke zweckentfremdet werden, ist unglaublich.“

Kompletter Artikel: https://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Greven/3760681-Im-Rathaus-gab-es-wochenlang-keine-Gelben-Saecke-mehr-Der-Nachschub-ist-ausgeblieben

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Zusammenstellung: bem

Die Redaktion behält sich vor, aus Gründen der überregionalen Relevanz und der Lesbarkeit sowie der Einhaltung der Zitierregeln Kürzungen in den wiedergegebenen Medienbeiträgen vorzunehmen,

Kürzungen werden durch (…) kenntlich gemacht.

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