Kleine Presseschau 01-02/2020

Kleine Presseschau 01-02/2020

150 150 Klaus Henning Glitza

Stadtreinigung Bremen: Zurzeit kein Geld für Beseitigung von Graffiti

 

Das Budget der Stadtreinigung Bremen für die Sanierung von Graffitischäden ist seit Dezember 2019 ausgeschöpft.  Das berichtet der Weser-Kurier. Autor ist Justus Randt.

 Die Bremer Stadtreinigung hat derzeit kein Geld, um entsprechende Schäden beseitigen zu lassen. „Uns sind die Hände gebunden“, sagt Sprecherin Antje von Horn mit Hinweis auf die haushaltslose Zeit.

… ein WESER-­KURIER-Leser, (der)  „der Stadt übermäßige Schmierereien, besonders im Bereich der Kleinen Weser an der Klinker- und Natursteinwänden gemeldet und um Beseitigung gebeten“ hatte. (erhielt Anfang Dezember die Antwort):  „Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass für 2019 die finanziellen Mittel für eine Graffiti-Entfernung verbraucht sind“. (…)  Nachsatz: „Aus heutiger Sicht stehen für 2020 ebenso keine Mittel für diesen Zweck zur Verfügung.“

Die Bremer Stadtreinigung hat laut ihrer Sprecherin Antje von Horn 13.300 Euro im Jahr 2018 ausgegeben, um unerwünschte Farbe von 871 Quadratmetern an öffentlichen Gebäuden entfernen zu lassen. Im vergangenen Jahr waren es knapp 20.000 Euro. „Wir sind gegenwärtig mit der senatorischen Stelle wegen der Haushaltsberatung in Verhandlung, um handlungsfähig zu bleiben“, sagt von Horn. Der veranschlagte Bedarf fürs begonnene Jahr liege bei 20.000 bis 25.000 Euro – der Einsatz von Reinigungsprofis wird nicht billiger, und die Zahl der Fälle nimmt offenbar nicht ab.

Die aktuelle Polizeistatistik listet 548 Sachbeschädigungen in Bremen durch Graffiti im Jahr 2018 auf. (…)

Kompletter Artikel:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremer-stadtreinigung-hat-derzeit-kein-geld-fuer-graffitischaeden-_arid,1894185.html

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Zusammenstellung: bem

Die Redaktion behält sich vor, aus Gründen der überregionalen Relevanz und der Lesbarkeit sowie der Einhaltung der Zitierregeln Kürzungen in den wiedergegebenen Medienbeiträgen vorzunehmen.

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