Fünf schwarze Schafe stehen vor Gericht

 Fünf schwarze Schafe stehen vor Gericht

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Umweltgefährdende Stoffe illegal entsorgt/ Ende der ÖPP in Dresden in Sicht?/ Übervollen Müllbehältern den Kampf angesagt/ Der Gewerbeabfall-Leitfaden wurde überarbeitet

 

Fünf mutmaßliche „schwarze Schafe“ der Entsorgungsbranche müssen sich derzeit vor dem Amtsgericht Hechingen verantworten. Es handelt sich um das Geschäftsführer-Ehepaar und drei Mitarbeiter eines Kanal- und Umweltserviceunternehmens aus Balingen. Dem Quintett wird vorgeworfen, umweltgefährdende Stoffe in mehr als 200 Fällen illegal entsorgt und gelagert zu haben.

Umweltschädliche Stoffe einfach in den Gulli gekippt? Diesem Tatvorwurf geht gegenwärtig das Amtsgericht Hechingen nach. Foto: Michael Siedling / pixelio.de

Wie der „Schwarzwälder Bote“ berichtete, sollen die Angeklagten „Fäkalien und Fettabscheiderinhalte an verschiedenen Orten – etwa in Randegg, Singen, Gottmadingen, nahe Donaueschingen und in Böhringen – einfach in die öffentliche Kanalisation abgepumpt haben“. Laut Staatsanwaltschaft habe es sich zumeist um Mengen bis etwa zehn Kubikmeter gehandelt. Insgesamt habe das Entsorgungsunternehmen durch die illegale Fortschaffung von rund 314 Kubikmetern Fett und 1225 Kubikmeter Fäkalien Entsorgungsgebühren von etwa 25.000 Euro gespart.

„Besonders dreist: Von zwei Firmen verlangte das Balinger Entsorgungsunternehmen gleichwohl Geld für die vermeintlich ordnungsgemäße Verbringung der Abfälle – strafbar als Betrug“, so die Zeitung.
Hinzu kommt die illegale Lagerung umweltgefährdender Stoffe in Bisingen, Gewerbegebiet Hinter Stöck. Laut Schwarzwälder Boten wurden dort im Juni 2015 rund 18 Kubikmeter ölhaltige Abfälle über die Entwässerungsrinne in den dort vorhandenen, dafür jedoch laut Anklageschrift “nicht zugelassenen und nicht geeigneten” Ölabscheider verbrachten. Die Folge: Die ölhaltige Flüssigkeit gelangte in die Kanalisation und floss in die Bisinger Kläranlage sowie ins Regenüberlaufbecken „Im Kloster”
Ähnlich soll es sich auch in Singen zugetragen haben, schreibt der Schwarzwälder Bote. „Laut Anklage mindestens seit 2011 unterhielt das Entsorgungsunternehmen dort einen weiteren Lagerplatz – der von Wasserschutzgebieten umgeben ist. Eine Genehmigung, dort Abfälle zu lagern, bestand nicht; das Landratsamt Konstanz hatte mit Bescheid vom Dezember 2014 die weitere Lagerung von Kanalspülgut sogar ausdrücklich untersagt. ‚Das erforderliche In- und Output-Register‘, heißt es in der Anklageschrift, ‚führten die Angeschuldigten für den Betriebsstandort bewusst nicht‘ – und lagerten auf dem Gelände weiterhin bis April 2017, ehe die Ermittler anrückten, Abfälle in nicht wasserdichten und offenen Containermulden.“
Steffen Maier, Redakteur des Schwarzwälder Boten in Balingen, nahm am Mittwoch, 24. Mai, am ersten Verhandlungstermin teil. Gegenüber EM. DAS ENTSORGUNGSMAGAZIN berichtet er, dass die Angeklagten an diesem Tag keinerlei Aussagen machten. Grund dafür ist, dass ein Verständigungsgespräch stattfand. In einem solchen Gespräch verständigt sich das Gericht mit den Verfahrensbeteiligten (Staatsanwaltschaft. Angeklagte, Verteidiger) „über den weiteren Fortgang und das Ergebnis der Verfahren“ (Strafprozessordnung, Paragraph 257c). Die Verständigung dient der Vereinfachung und Beschleunigung eines Strafprozesses, in dem es keine offenen Fragen mehr gibt. Voraussetzung ist insbesondere ein vollumfängliches Geständnis der Angeklagten, das demnach vorliegt. Landläufig wird dieses Procedere auch „Deal“ genannt.
Der nächste Verhandlungstermin ist Mittwoch, 6. Juni. Möglicherweise wird an diesem Tag bereits das Urteil gefällt.
khg
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In Dresden steht die Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft und der Straßenreinigung möglicherweise ins Haus. Nach Berichten der örtlichen Presse plant die Stadtverwaltung, aus der öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) mit Veolia auszusteigen und die Anteile des Unternehmens an der Stadtreinigung Dresden GmbH zurückzukaufen. Stimmt der Rat der Stadt dieser Beschlussvorlage zu, würde die ÖPP 2020 enden.
khg
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In der Insolvenzsache Plastic Recycling Zeitz GmbH & Co. KG teilte Insolvenzverwalter Philipp Hackländer (White & Case Insolvenz GbR, Leipzig) auf EM-Anfrage mit: „Die Suche nach einem Käufer für das Unternehmen läuft mit Hochdruck. Ein Ergebnis wird es aber nicht vor Ende Mai geben.“
khg
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Wegwerfprodukte aus rohölbasiertem Kunststoff durch Bioplastik zu ersetzen sei nicht umweltfreundlich und müsse verhindert werden, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Vielmehr sollten höhere Kosten für Kunststoff, Wiederverwendung und Pfandsysteme Kernelemente einer Strategie gegen Plastikmüll sein. Bundesumweltministerin Schulze müsse die Erreichung der Mehrwegquote für Getränkeverpackungen sicherstellen, das Einwegpfand ausweiten und eine Abgabe auf Plastiktüten, -flaschen und To-go-Becher einführen, heißt es in einem DUH-Forderungspapier für eine deutsche Plastikstrategie.
„Unserer Umwelt nützt es nichts, wenn Wegwerfartikel aus Plastik eins zu eins durch Wegwerfartikel aus Biokunststoff ersetzt werden. Bioplastik verbraucht durch den Anbau von Nutzpflanzen viele Ressourcen und baut sich auch unter natürlichen Bedingungen nur sehr langsam ab“, warnt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer. Bioplastik führe eher zu mehr Plastikmüll in der Umwelt, weil Verbraucher annehmen, dass es nichts schade, wenn der Abfall liegen gelassen wird.
Links:
DUH-Papier „Plastikstrategie für Deutschland – Forderungen an die neue Bundesregierung“: http://l.duh.de/p180518
Hintergrundpapier zu Umweltauswirkungen von Biokunststoffen https://www.duh.de/bioplastik/
Informationen zur Ecobox des Luxemburgischen Ministeriums für Nachhaltigkeit und Infrastruktur www.ecobox.lu
Informationen zum Problem Plastikflaschen http://www.duh.de/mehrweg-klimaschutz0/einweg-plastikflaschen/
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Wolle Deutschland weiterhin Industriestandort sein, müsse die Politik zukünftige Knappheiten jetzt nach vorne bringen.Dies erklärte laut EUWID Herwart Wilms vom Entsorgungskonzern Remondis während der Branchenmesse IFAT in München. Die Folgen der Rohstoffknappheit für Deutschland wären zwar schleichend, aber brutal, zitierte EUWID den Topmanager. „Remondis spricht sich deshalb für eine umfassende Rohstoffstrategie aus. Dazu gehören aus Sicht von Wilms eine erweiterte Ökodesignrichtlinie, mehr Investitionen in Sortierung und Recycling sowie ein Anreizsystem für den Einsatz von Recyclingrohstoffen“, so EUWID.
Aus Sicht von Remondis müsse binnen der nächsten zehn Jahre die Verwendungsquote von Recyclingstoffen von heute 14 Prozent in Deutschland auf 70 Prozent steigen. Dies läge auch im Eigeninteresse eines rohstoffarmen Landes wie Deutschland. Es bedürfe eines Anreizsystems für die Industrie. „Je recyclinggerechter ein Produkt sei und je mehr Rezyklat es enthalte, umso besser müsse es gestellt werden, fordert Wilms. Ob diese Anreize durch steuerliche Förderung von Recyclingrohstoffen oder andere Maßnahmen geschaffen werden könnten, sei eine ‚Entscheidung der Politik‘, gibt EUWID die Worte des Managers wieder.
khg
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Überfüllten Müllbehältern und falsch sortiertem Abfall hat der Schwarzwald-Baar-Kreis den Kampf angesagt. Wie die Zeitung „Die Neckarquelle“ sollen verstärkte Kontrollen durchgeführt werden.
Bei wiederholter und/oder extremer Überfüllung Verstößen blieben die Behälter ungelernt stehen. Betroffene hätten dann die Möglichkeit, entweder eine kostenpflichtige Nachleerung zu beantragen oder bis zur nächsten regulären Müllabfuhr „kostenpflichtige Mehrbedarfssäcke zu benutzen.
Die Überfüllung von Restmüllbehältern hat nach Wahrnehmung der Verwaltung sowie der beauftragten Entsorgungsunternehmen in den letzten Jahren zugenommen – vor allem im Bereich von Mehrfamilienhäusern“, zitierte die „Neckarquelle“ ein Statement der Kreisverwaltung. Übervolle Behälter träten nicht nur ausnahmsweise, sondern an manchen Standorten regelmäßig auf, heißt es. „Dies mache die Müllabfuhr schwierig, weil die Behälter nicht mehr problemlos gezogen oder angehängt werden können. Außerdem falle Abfall heraus oder werde nachts von Tieren herausgerissen. Öffnet der Wind nicht ganz geschlossene Deckel, landen lose Abfälle „meist im öffentlichen Straßenraum und müssen von der Straßenreinigung aufgesammelt und entsorgt werden“.
Mit der aktuellen Kampagne möchte der Landkreis zum einen eine höhere Gebührengerechtigkeit erreichen. Die Kosten, die durch überfüllte Behälter entstehen, müssen nämlich von allen getragen werden. Zum anderen sollen auch ökologische Ziele erreicht werden.
St/khg

Um nach eigenen Worten die Vorbehalte und Skepsis der Bevölkerung gegenüber der Biogasproduktion zu entkräften und für Akzeptanz zu werben, öffnet die UDI-Biogasanlage Raitzen in der Gemeinde Naundorf/Nordsachsen am Sonntag, 10. Juni, von 10 bis 18 Uhr die

Die Biogasanlage in Reitzen. Foto: UDI

Türen für Interessierte. Es werden Führungen und die Möglichkeit, mit Fachleuten zu diskutieren, geboten.

Nach Angaben der Betreiber ist die UDI-Biogasanlage Raitzen schon ein paar Jahre erfolgreich am Netz und hat eine Leistung von 550 Nm³ Biomethan pro Stunde. Das heißt: Die Anlage ersetzt 550 m³ Erdgas stündlich. In der Aufbereitungsanlage wird das Rohgas zu rund 40 Millionen Kilowattstunden Biomethan jährlich veredelt und ins Erdgasnetz eingespeist. Am Standort Raitzen werden nachwachsende Rohstoffe zu Biogas vergoren.
Terminhinweis:
Sonntag, 10.06.2018, 10:00 bis 18:00 Uhr
Landweg 2, 04758 Naundorf
auf dem Gelände der UDI-Biomethangasanlage Raitzen
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Informationen zu UDI: www.udi.de
khg
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Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. hat seinen Leitfaden zur Novelle der Gewerbeabfallverordnung überarbeitet. BDE-Präsident Peter Kurth sagte anlässlich der Veröffentlichung der zweiten Auflage des Leitfadens: „Fast ein Jahr nach Inkrafttreten der novellierten Gewerbeabfallverordnung gibt es für die Vollzugsbehörden immer noch keine offiziellen Vollzugshinweise. Dies ist kein gutes Signal. Der Vollzug muss endlich flächendeckend in ganz Deutschland stattfinden. Gewerbetreibende von Hamburg bis München müssen die Gewissheit haben, dass die Abfalltrennung, wie sie in Privathaushalten ohnehin schon lange üblich ist und sich im Übrigen auch in der Großindustrie bewährt hat, auch für kleine und mittelständische Gewerbebetriebe jetzt die Regel ist. Gewerbetreibenden, die die Trennpflichten der Gewerbeabfallverordnung beachten, darf kein Wettbewerbsnachteil dadurch entstehen, dass Behörden bei ‚schwarzen Schafen‘ wegsehen.“
Zwar trat die Novelle der Gewerbeabfallverordnung bereits am 01. 08.2017 in Kraft. Die Arbeiten der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) an den Vollzugshinweisen zur novellierten Gewerbeabfallverordnung dauern indes an. Allgemein wird erwartet, dass die sogenannte Mitteilung 34 (M34) frühestens Ende 2018 überarbeitet sein wird.
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Der Kölner Umweltdienstleister Interseroh hat sich erfolgreich für die KlimaExpo.NRW qualifiziert.„Mit der Aufnahme in die landesweite Klimaschutzinitiative würdigt die Landesregierung NRW die Leistungen des Unternehmens für die Kreislaufwirtschaft und den Klimaschutz“, heißt es in einer Pressemitteilung.

on links; Stephanie Thiele, Nachhaltigkeitsmanagerin Interseroh, Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, und Sybilla Merian, Nachhaltigkeitsmanagerin Interseroh, bei der Verleihung der offiziellen Urkunde in Köln. Foto: ALBA.

„Klimaschutz wird bei Interseroh auf allen Ebenen praktiziert“, hob Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW während der Verleihung der offiziellen Urkunde hervor. „Von den Mitarbeitern über die eigene Geschäftstätigkeit bis hin zur Kundenansprache. Ein ganzheitlicher und durchdachter Ansatz, der uns überzeugt hat und der ein gutes Beispiel dafür ist, wie Klimaschutz von innen nach außen gelebt werden kann“.

„Als Mitglied der KlimaExpo.NRW sind wir Teil einer stetig wachsenden Bewegung und Schrittmacher in Sachen Klimaschutz “, sagte Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH. „Gemeinsam können wir noch überzeugender für die Idee einer ressourcen- und klimafreundlichen Wirtschaftsweise eintreten. Gerade in einer industriellen Kernregion wie Nordrhein-Westfalen eröffnet dies die Chance, technologische Innovationen voranzutreiben, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.“
Nach Eigenangaben hat der Umweltdienstleister, der zur international tätigen ALBA Group gehört, sein gesamtes Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Gemeinsam mit seinen Kunden aus Handel und Industrie setzt Interseroh beispielsweise neuartige Lösungen zur Kreislaufführung von Materialien, Produkten und Verpackungen um. 2016 wurden allein durch die Recyclingaktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe Treibhausgasemissionen in Höhe von rund 4,3 Millionen Tonnen vermieden – so viel, wie die Stadt Wuppertal mit ihren rund 350.000 Einwohnern und 430 Industriebetrieben an CO2-Emissionen verursacht. Das habe das Fraunhofer-Institut UMSICHT in einer wissenschaftlichen Studie ermittelt.
In mehrjähriger Forschungsarbeit hat Interseroh darüber hinaus ein Verfahren entwickelt, das die Produktion hochwertiger Kunststoffgranulate aus Altkunststoffen, die unter anderem aus der Sammlung von Verpackungsabfällen in der Gelben Tonne/dem Gelben Sack stammen, ermöglicht. So setzen mittlerweile immer mehr Hersteller den patentierten Upcycling-Kunststoff Procyclen als vollwertigen Ersatz für erdölbasiertes Neumaterial ein – etwa zur Produktion von Mehrweg-Versandboxen, Textmarkern oder Kunststoffflaschen. Seine Verwendung spart gegenüber dem Einsatz von Primärmaterial zwischen 30 und 50 Prozent Treibhausgase ein. Die eingesparten Emissionen weist Interseroh einmal jährlich für seine Kunden in einem individuellen Zertifikat aus.
Die KlimaExpo.NRW ist eine landesweite Initiative der NRW-Landesregierung. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Ziel der Landesgesellschaft ist es, erfolgreiche Projekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene zu präsentieren und zusätzliches Engagement für den Klimaschutz zu initiieren.
rt/khg
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REMONDIS hat sich mehrheitlich an der M. Larsen Vognmandsfirma A/S, einem marktführenden abfallwirtschaftlichen Unternehmen in Dänemark, beteiligt. Laut einer Pressemitteilung des Konzerns wird die Teil-Übernahme als „Partnerschaft für die Zukunft“ gesehen.
Damit setzt das international tätige Großunternehmen Konzern einen weiteren Schritt ins europäische Ausland. „REMONDIS verfügt bereits über ein breites Netzwerk an Standorten in den Bereichen Wasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und Industrieservice in Nordeuropa. Für die zukünftige Weiterentwicklung der Aktivitäten von M. Larsen in Dänemark sieht sich REMONDIS als idealer Partner“, heißt es in der Pressemitteilung.
M. Larsen Vognmandsfirma A/S wurde 1947 als Familienbetrieb im Bereich der Logistik gegründet und hat den Hauptsitz in Kopenhagen (Bröndby). Das Unternehmen betreibt mehrere Standorte auf den Inseln Seeland, Lolland und Falster, sowie der Halbinsel Jütland. Laut REMONDIS-Pressemitteilung suchte der aktuelle Eigentümer Claus Barslund„für die zukünftige strategische Entwicklung seines Unternehmens einen starken Partner mit breiter internationaler Erfahrung im Bereich Kreislaufwirtschaft“. Barslund und weitere Mitglieder der Geschäftsleitung werden dem Unternehmen zukünftig im Rahmen der Unternehmensführung erhalten bleiben, „um so die Kontinuität der Aktivitäten von M. Larsen sicherzustellen und dessen Weiterentwicklung zu ermöglichen“, teilt REMONDIS mit.
„Die Beteiligung an M. Larsen bietet REMONDIS die Möglichkeit, sich zukünftig in einem wirtschaftlich starken Land mit sehr hohen Standards im Bereich der Abfallwirtschaft weiter zu etablieren“, heißt es in der Pressemitteilung. In Zusammenarbeit mit M. Larsen möchte der Konzern „außerdem den Ausbau von wichtigen Kooperationen wie Öffentliche Private Partnerschaften (B2G) und Unternehmenskooperationen (B2B/ B2C) in der Privatwirtschaft zukünftig weiter fördern. Durch die Übernahme ergibt sich für REMONDIS die Möglichkeit den eigenen Marktpräsenz in Dänemark und Skandinavien im Sinne einer nachhaltigen Recyclingwirtschaft in Nordeuropa auszubauen“, wird hervorgehoben.
khg
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Im Dialog mit Ihnen”- das ist bei der Energie und Wasser Potsdam (EWP) mehr als ein Slogan. Es ist das Motto, unter dem das Energieversorgungsunternehmen Mitglieder für den Kundenbeirat sucht. “Wir möchten Ihre Meinungen, Ihre Wünsche und Anforderungen erfahren und stärker in unserer Arbeit berücksichtigen“, erklären dazu die EWP-Geschäftsführer, Sophia Eltrop und Ulf Altmann,            „Seien Sie mit dabei und für die kommenden drei Jahre unser Sparringspartner, wenn wir unsere im vergangenen Jahr entwickelte Vertriebsstrategie weiter umsetzen und unser Service- und Leistungsangebot für unsere Potsdamer Kundinnen und Kunden weiter ausbauen.”

Gesucht werden bis zu 25 ehrenamtlich tätige EWP Privatkunden, welche die Interessen möglichst vieler EWP Kunden vertreten. Inhaltlich befasst sich der Kundenbeirat insbesondere mit Themen wie Strom, Erdgas, Fernwärme, dem EWP Kundenservice sowie neuen Geschäftsfeldern. „Hier steht der persönliche Dialog des Managements der EWP mit dem Kundenbeirat im Vordergrund, um Produkte, Prozesse und Services stetig zu verbessern – sei es die inhaltliche Gestaltung von Kundeninformationen oder die Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bewerbungen bis zum 20. Juni 2018 an: Energie und Wasser Potsdam GmbH, Stichwort: EWP Kundenbeirat, Steinstraße 101, 14480 Potsdam oder an kundenbeirat@ewp-potsdam.de

nic/khg

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