Planen DSD-Manager die Übernahme?

Planen DSD-Manager die Übernahme?

Planen DSD-Manager die Übernahme? 150 150 Klaus Henning Glitza

Offenbar neue Entwicklung im Wettstreit um den Grünen Punkt

Von einer neuen Entwicklung beim geplanten Verkauf des Dualen Systems Deutschlands („Der Grüne Punkt“) berichtet EUWID. Offenbar plant das Management, das mit 20 Prozent an Deutschlands größtem Rücknahmesystem beteiligt ist, ein so genanntes Management-buy-out. Darunter ist die Übernahme eines Unternehmens durch das Management zu verstehen.

Ausschlaggebend für diesen Schritt sind offenbar die sich schon ungewöhnlich lange hinziehenden Verkaufverhandlungen mit REMONDIS, bei denen es immer wieder „taktisch begründete kurzzeitige Unterbrechungen“ gab, „aber niemals einen Abbruch der Gespräche“, wie ein Insider weiß. Für Verkaufsobjekte sei es niemals gut, wenn sie lange auf dem Markt seien, ohne dass es zu einem Abschluss komme.

Punkt Nummer 2 ist nach zuverlässigen Aussagen die unsichere Zukunft des Managements. Glaubt man diesen Informationen, wären bei einer Übernahme durch REMONDIS Teile des Managements in den vorgezogenen Ruhestand verabschiedet worden. Gerade vom Chef des Duales Systems Deutschlands (DSD), Michael Wiener, war nach Insiderangaben bekannt, dass sich seine Begeisterung über einen Verkauf an REMONDIS durchaus in Grenzen hielt.   Aus dem Lünener Konzern sickerte durch, dass Wiener mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen eigenen „Kronprinzen“ ersetzt worden wäre.

EUWID berichtet von einem Prospekt, der in handverlesenen Finanzkreisen kursieren soll. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat davon Wind bekommen. Offenbar plant das DSD-Management eine eigene Mehrheit im Unternehmen und sucht dafür finanzkräftige Partner. Den jetzigen Mehrheitsgesellschafter wäre es mehr als recht. Die nicht immer stressfreien Verhandlungen mit REMONDIS haben Narben hinterlassen.  Wenn sich ein anderer finde, der den Verkaufspreis bedienen könnte, könnte es sehe schnell zu einer Einigung kommen, so sieht es ein Experte. Zumal mit dem DSD-Management, „mit dem man immer gut zurechtgekommen ist“.

Allerdings muss die Finanzierung erst auf die Beine gestellt werden, was durchaus keine Fingerübung ist. Denn immerhin steht ein 150-Millionen-Angebot von REMONDIS im Raum, das mindestens erreicht werden muss. Und beim Linenger Konzern ist das Thema Übernahme keinesfalls abgehakt.

DSD und REMONDIS konnten am Feiertag nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

Unverhofft sind offenbar neue Interessenten aufgetaucht

Von einer neuen Entwicklung beim geplanten Verkauf des Dualen Systems Deutschlands („Der Grüne Punkt“) berichtet EUWID. Offenbar plant das Management, das mit 20 Prozent an Deutschlands größtem Rücknahmesystem beteiligt ist, eine so genanntes Management-buy-out. Darunter ist die Übernahme eines Unternehmens durch das Management zu verstehen.

Ausschlaggebend für diesen Schritt sind offenbar die sich schon ungewöhnlich lange hinziehenden Verkaufverhandlungen mit REMONDIS, bei denen es immer wieder „taktisch begründete kurzzeitige Unterbrechungen“ hab, „aber niemals einen Abbruch der Gespräche“, wie ein Insider weiß. Für Verkaufsobjekte sei es niemals gut, wenn sie lange auf dem Markt seien, ohne dass es zu einem Abschluss komme.

Punkt Nummer 2 ist nach Insiderangaben die unsichere Zukunft des Managements. Glaubt man diesen Aussagen, wären bei einer Übernahme durch REMONDIS Teile des Managements in den vorgezogenen Ruhestand verabschiedet worden. Gerade vom Chef des Duales Systems Deutschlands (DSD), Michael Wiener, war nach Insiderangaben bekannt, dass sich seine Begeisterung über einen Verkauf an REMONDIS durchaus in Grenzen hielt.   Aus dem Lünener Konzern sickerte durch, dass Wiener mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen eigenen „Kronprinzen“ ersetzt worden wäre.

EUWID berichtet von einem Prospekt, der in handverlesenen Finanzkreisen kursieren soll. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat davon Wind bekommen. Offenbar plant das DSD-Management eine eigene Mehrheit im Unternehmen und sucht dafür finanzkräftige Partner. Den jetzigen Mehrheitsgesellschafter wäre es mehr als recht. Die nicht immer stressfreien Verhandlungen mit REMONDIS haben Narben hinterlassen.  Wenn sich ein anderer finde, der den Verkaufspreis bedienen könnte, könnte es sehe schnell zu einer Einigung kommen, so sieht es ein Experte. Zumal mit dem DSD-Management, „mit dem man immer gut zurechtgekommen ist“.

Allerdings muss die Finanzierung erst auf die Beine gestellt werden, was durchaus keine Fingerübung ist. Denn immerhin steht ein 150-Millionen-Angebot von REMONDIS im Raum, das mindestens erreicht werden muss. Und beim Lünerer Konzern ist das Thema Übernahme keinesfalls abgehakt.

DSD und REMONDIS konnten am Feiertag nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

khg

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