Bündnis ins Leben gerufen

Bündnis ins Leben gerufen

150 150 Klaus Henning Glitza

„Gemeinsam für (weltweite) Kreislaufwirtschaft“ ist das Ziel der PREVENT Waste Alliance

 

 „Gemeinsam für eine Kreislaufwirtschaft“, ist das Motto der PREVENT Waste Alliance, die am 9. Mai von Entwicklungshilfeminister Dr. Gerd Müller in Berlin ins Leben gerufen wurde.

Die Initiative verfolgt das Ziel, die weltweit wachsenden Abfallberge zu bekämpfen, Schadstoffe zu minimieren und Recyclingsysteme zu unterstützen. „Abfall wird zunehmend zu einem globalen Überlebensproblem, ähnlich wie der Klimawandel”, machte Bundesminister Müller deutlich.

Zu den 31 Gründungsmitgliedern des Zusammenschlusses gehören auch GreenCycle, Remondis, Umicore, Suez und Duales System Deutschland (DSD). Neben den beiden Initiatoren von PREVENT,  dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), sind außerdem Institutionen wie GIZ, Umweltbundesamt (UBA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), das  Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie sowie  Großunternehmen (beispielsweise Nestlé), Organisationen (BDE, RETech),.Nichtregierungsorganisationen wie der WWF. und die größte nationale Förderbank KfW aktiv dabei.

Konkret möchte die Waste Alliance laut einer Pressemitteilung der KfW Stakeholder (Personen oder Gruppen die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes haben- die EM-Redaktion) zusammenbringen, Informationen bereitstellen, Fachwissen austauschen und Pilotprojekte durchführen, um ein funktionsfähiges Abfall- und Recyclingmanagementsystem in Gang zu bringen, insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. „Wir arbeiten zusammen für die Vermeidung, Sammlung und das Recycling von Abfällen sowie für die verstärkte Aufnahme von Sekundärressourcen (…)“, heißt es in einem PREVENT-Kommuniqué.

Um dies zu erreichen, sind die vier Arbeitsbereiche: „Vermeidung von Plastikmüll“, „Schließen von Verpackungskreisläufen“, „Elektro- und Elektronikgeräte“, „Rahmenbedingungen auf kommunaler Ebene“ etabliert worden.

 „Angesichts der wachsenden Müllberge und der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere ist uns das Thema Abfall sehr wichtig“, legte KfW-Abteilungsleiterin Barbara Schnell die Gründe für den Beitritt ihres Institutes dar.

„Wir begrüßen nachdrücklich die Gründung dieser Allianz“, kommentierte der r Präsident des BDE- Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, Peter Kurth, in Berlin. Jetzt sei es wichtig, dass dieses Bündnis schnell weitere Partner finde, Kreislaufwirtschaft müsse in den nächsten Jahren das Top-Thema auf der internationalen Agenda werden, „Mit Blick auf die weltweite Entwicklung von Konsum und Produktion wird immer klarer, dass wir den Ressourcenschutz weiter verstärken und noch intensiver auf Nachhaltigkeit setzen müssen. Wir müssen deshalb den Abfall noch mehr als Rohstoff begreifen. Darin liegt der Schlüssel zur Circular Econonmy“, so Kurth.

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