Brancheninfo aktuell 46-10/2020

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Brancheninfo aktuell 46-10/2020 150 150 Klaus Henning Glitza

Folgenschwere Verkehrsunfälle in Bad Füssing und Blossersberg

 

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es am gestrigen Dienstagvormittag in Bad Füssing (Landkreis Passau, Niederbayern) gekommen. Ein anfahrendes Abfallentsorgungsfahrzeug (Seitenlader) eines privaten Unternehmens hat eine 57-jährige Frau erfasst und überrollt.  Die Schwerverletzte erlitt Kopf- und Beinverletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in das Münchner Klinikum rechts der Isar geflogen werden. Der Fahrer erlitt einen schweren Schock.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Griesbach hatte die Fußgängerin nach vorläufigem Ermittlungsstand auf der Straße an den langsam fahrenden Lkw überholt. Als das Fahrer anhielt, um per Greifarm eine Mülltonne zu entleeren, war sie direkt vor dem Fahrzeug wieder Richtung Gehweg abgebogen. In diesem Moment fuhr das Müllfahrzeug wieder an. Der erhöht sitzende Fahrer hatte die Frau vermutlich nicht sehen können, spürte aber, dass etwas nicht stimmte. Er hatte zunächst angenommen, dass er Ladung verloren hätte. Als er die Schwerverletzte unter dem schweren Fahrzeug entdeckte, erlitt er einen Schock.

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer vermutlich keine Chance hatte, die Frau rechtzeitig wahrzunehmen. Der Verkehrsunfall wurde von einer Zeugin beobachtet.

Die Staatsanwaltschaft Passau hat einen Gutachter beauftragt, der zunächst die örtlichen Verhältnisse eruieren soll. Die Ermittlungen dauern an.

Ohne Verletzte, aber mit erheblichem Sachschaden ging ein Unfall ab, der sich bereits am Mittwoch, 7. Oktober, in Blossersberg bei Viechtal (Landkreis Regen, Niederbayern) ereignete.

Wie jetzt bekannt wurde, war der Fahrer eines Abfallentsorgungsfahrzeuges ausgestiegen, um nach einer Adresse zu fragen. Dabei zog er offenbar auf der abschüssigen Straße die Handbremse nicht richtig an, Der Lkw streifte ein Wohnhaus und krachte in einen Schuppen. Glück im Unglück: Der Scheunenbesitzer, der in der Nähe dieses Gebäudes arbeite, konnte sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Noch mehr Glück: Kinder, die sonst regelmäßig im räumlichen Umfeld der Scheune spielen, waren an diesem Tag nicht vor Ort.

Das Fahrzeug, das von einer Privatfirma aus Straubing ausgeliehen worden war, wurde komplett zerstört. Neben diesem Schaden (rund 200.000 Euro) schlagen zirka 55.000 Euro für die Gebäudeschäden zu Buche. Hinzu kommen die Kosten von aufwändigen Bergungsarbeiten, die von einer Spezialfirma ausgeführt wurden. Außerdem waren die Feuerwehr Blossersberg und das THW Regen im Einsatz.

nic auf Grundlage von Polizeimeldungen und -auskünften sowie und einem Bericht von idowa (isar donau wald)

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