Brancheninfo aktuell 50-12/2020

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 Das Projekt KVA Helmstedt wird mit 1,5 Millionen gefördert

 

 

Bernd Althusmann, Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (links), übergibt den Förderbescheid an den Vorsitzenden der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste, Bernard M. Kemper. Foto: EEW.

1,5 Millionen Euro für das Projekt Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KVA) Helmstedt. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann hat jüngst einen Fördermittelbescheid über diese Summe an die EEW Energy from Waste Helmstedt GmbH (EEW) übergeben.

Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“, mit der die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft in strukturschwachen Regionen gestärkt werden soll.

„Wir freuen uns und sind stolz, dass Minister Althusmann das Engagement von EEW würdigt und damit nicht nur die Schaffung 15 tarifgebundener, qualifizierter Industriearbeitsplätze aus Mitteln seines Ministeriums fördert, sondern gleichzeitig mit dafür Sorge trägt, einen nachhaltigen Verwertungsweg für  ein Fünftel des in Niedersachsen anfallenden Klärschlamms auszubauen“, so das Statement von Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von EEW Energy from Waste. Dies sei auch ein klares Signal für weitere Ansiedlungen am Standort Buschhaus, die sich bereits am Horizont abzeichneten. Nach Kempers Worten sei die KVA Helmstedt ein „erster sichtbarer Meilenstein für eine Nachnutzung des Helmstedter Reviers und des neuen Geschäftsfeldes Klärschlammverwertung von EEW“.

Freude auch bei Rüdiger Bösing, dem als kaufmännischem Geschäftsführer für die Region Nord die Verantwortung für den Standort Buschhaus obliegt. „Gemeinsam mit einem Partner können wir den Standort bei passenden Rahmenbedingungen sogar noch um eine Phosphorrecyclinganlage erweitern“, sagte er. Ferner sei es, aufbauend auf der Wasserstoffstrategie des Landes Niedersachsen denkbar, „dass die Helmstedter Unternehmen Avacon und EEW die Energiezukunft des Standortes fortschreiben und grünen Wasserstoff mit elektrischer Energie aus Windkraft, Sonne und energetischer Abfallverwertung gewinnen.“

„Wir haben alle 15 Stellen besetzt, überwiegend mit ehemaligen Auszubildenden der EEW und des Helmstedter Reviers. Für sie ist die KVA Helmstedt eine klare berufliche Zukunftsperspektive in ihrer Heimatregion”, ging der kaufmännische Geschäftsführer für die Region Nord auf die Arbeitsplatzsituation ein.  Voraussichtlich wird  die kommerzielle Inbetriebnahme der KVA im Herbst kommenden Jahres  erfolgen. „Wir liegen gut im Zeitplan“, betonte Projektleiter Helge Goedecke.

Die 1150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen EEW-Gruppe ist ein in Europa führendes Unternehmen bei der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung und betreibt derzeit 18 Anlagen der EEW-Gruppe in Deutschland und im benachbarten Ausland tragen  EEW, vormals E.ON Energy from Waste,  gehört seit  2016 zum  staatseigenen chinesischen Mischkonzern Beijing Enterprises.

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