Brancheninfo aktuell 35-03/2020

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150 150 Klaus Henning Glitza

Schrott/E-Schrott: Private Wertstoffhöfe arbeiten weiter-  Schutz der Mitarbeiter und Kunden steht jedoch im Vordergrund

 

Dass immer mehr Wertstoffhöfe ihre Tore für private Kunden schließen, sei eine „ Tendenz, die wir mit Skepsis betrachten“. Dies bringen der Vorsitzende des bvse- Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling des bvse-Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung, Thomas Jehle, und bvse-Vizepräsident Sebastian Will in einer gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck.

Auch „wenn es im Einzelfall durchaus gute Gründe” für Schließungen geben möge, warnen Jehle und Will davor. „die Abgabeangebote zu sehr einzuschränken, da ansonsten die reale Gefahr besteht, dass es vermehrt zu unerlaubten Entsorgungen und damit zu Gesundheitsgefahren und Umweltverschmutzungen kommen könnte”. Der Schutz der Mitarbeiter habe zweifelsohne Priorität, jedoch blieben die Annahmestellen der privaten Elektrorecyclingunternehmen und der Schrottwirtschaft soweit wie möglich geöffnet- Damit erfülle „die private Entsorgungswirtschaft eine wichtige Pufferfunktion zur Aufrechterhaltung gewisser Entsorgungsstrukturen“.

Die privaten Entsorgungsunternehmen erfüllten ihre Aufgaben unter strenger Einhaltung der vom Robert Koch Institut herausgegeben Hygienevorschriften. “Es wird zum Beispiel streng auf die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstands der Anlieferer untereinander und vor allen Dingen zwischen dem eigenen Personal und den Fremdanlieferern geachtet, indem die Laufwege und Aufenthaltsflächen gekennzeichnet sind. Bei den Kontakten des eigenen Personals untereinander wird ebenfalls streng auf die Einhaltung der Behördenempfehlungen geachtet”, heißt es in der Erklärung des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling.

ZI/rd

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