Brancheninfo aktuell 31-08/2021

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150 150 Klaus Henning Glitza

Handelskette Kaufland tritt der Initiative „Mülltrennung wirkt“  bei

 

Kaufland, wie Lidl und PreZero eine Tochter des Schwarz Gruppe, hat sich der Initiative der dualen Systeme  „Mülltrennung wirkt“ angeschlossen. Damit wurde ein weiterer großen Partner aus dem Lebensmitteleinzelhandel gewonnen.

Eine gute Nachricht für Axel Subklew, Sprecher der Initiative:  „Gemeinsam mit Kaufland können wir die Reichweite unserer Initiative noch einmal deutlich erhöhen. Das ist toll, denn je mehr Verbraucher wir über richtige Mülltrennung aufklären und motivieren mitzumachen, desto größer der Effekt für Umwelt, Ressourcen und Klima.“

„Ab sofort informieren in den Kaufland-Filialen Plakate und Radiospots Kunden darüber, wie sie Verpackungen richtig in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgen und damit einen aktiven Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten“, teilt die Kaufland-Unternehmenskommunikation mit   Um die auch von Kaufland getragenen Ziele der Initiative, über korrekte Mülltrennung aufzuklären und Verbraucher zum Abfalltrennen zu motivieren, stellt die Handelskette  bundesweit ein umfangreiches Paket an Werbeflächen und Kommunikationskanälen zur Verfügung. So machen zum Beispiel in den Filialen Plakate und Instore-Radiospots auf richtige Mülltrennung aufmerksam. Hinzu kommen Platzierungen auf der Website sowie gemeinsame Aktionen in den Sozialen Medien.

Der  Handlungsbedarf für diese Aufklärungsarbeit sei groß, „denn mit durchschnittlich 30 Prozent ist der Anteil an Restmüll im Gelben Sack und in der Gelben Tonne hoch und erschwert das Recycling wertvoller Rohstoffe“, heißt es in einer Kaufland-Erklärung weiter. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Umweltsparte PreZero, die wie Kaufland zur Schwarz Gruppe gehört, kennen wir die Bedingungen und Herausforderungen eines optimalen Recyclingprozesses sehr genau. Die korrekte Mülltrennung ist dafür unabdingbar und nur, wenn alle mitmachen, können möglichst viele Wertstoffe im Kreislauf erhalten bleiben“, erläutert Mario Neuwirth, Einkauf Nachhaltigkeit bei Kaufland.

Nach Eigenangaben hat sich Kaufland „im Rahmen der gruppenübergreifenden Plastikstrategie der Schwarz Gruppe, REset Plastic,  erneut zur Förderung der Kreislaufwirtschaft bekannt und sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 mindestens 20 Prozent Rezyklat in seinen Eigenmarkenverpackungen einzusetzen.“  Durch den Einsatz von Rezyklaten könne die Neuproduktion von Plastik und das Aufkommen von Müll deutlich reduziert werden.

Aus Sicht von Kaufland nehmen Verbraucher eine zentrale Rolle im Recycling ein. Mit einer konsequenten Mülltrennung können Verpackungen recycelt und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Der Effekt ist gleich mehrfach positiv: Eine deutliche Reduzierung von Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Ausstoß und damit eine Entlastung für die Umwelt.

UK/rd

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