Brancheninfo aktuell 30-11/2021

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150 150 Klaus Henning Glitza

Was der neue Koalitionsvertrag im Land Berlin für die BSR bedeutet

 

Der zwischen SPD, Grüne und Linke (Rot-Grün-Rot) verhandelte  Koalitionsvertrag für das Land Berlin hat auch Auswirkungen auf die Berliner Stadtreinigung (BSR).

Das neue Berliner Regierungsbündnis hat sich den verstärkten Kampf gegen die zunehmende Vermüllung der deutschen Hauptstadt auf die Fahnen geschrieben. „Wir müssen diese Lage verbessern», zitiert dpa die künftige Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey. Nach ihren Worten  müsse mit einer größeren Vehemenz angegangen werden, denn so „wie die Stadt jetzt an manchen Stellen aussieht, ist das kein akzeptabler Zustand“.

Sie kennt die BSR und fuhr, als sie noch Bundesministerin war, bei einer Tour mit: Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin in spe. Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

Zu den wenig anheimelnden Ecken der Stadt gehören auch manche Parks. Diese Flächen, die der Erholung und dem Freizeitvergnügen dienen sollen, sind stellenweise von Müllkippen kaum zu unterscheiden.  Während die von der BSR betreuten Anlagen an Sauberkeit gewonnen haben, haben  jene, die in der Verantwortung der Bezirke liegen, noch deutlich Luft nach oben. Deshalb soll nach dem Willen von Rot-Grün-Rot die BSR in mehr Parks als bisher für Sauberkeit sorgen und somit an die Stelle der Bezirke treten. Momentan betreuen 280 BSR-Mitarbeitende  79  Flächen, “Orange soll mehr Berliner Grün pflegen”, bringt es die B.Z. auf den Punkt. Die BSR hat dank ihres Maschinenparks (siehe oberes Bild, Foto: BSR) und der Expertise ihrer Mitarbeitenden optimalere Möglichkeiten der Parkreinigung.

Eine Änderung ist ebenso bei der Sperrmüllabholung geplant, die es bislang flächendeckend nicht gab. Mit sehr unschönen Folgen, denn statt das Sperrgut zu den Wertstoffhöfen zu bringen, stellten viele Bürgerinnen und Bürger das nicht mehr Gebrauchte einfach  irgendwo ab. Wenn überall Müll rumliege, sei das ein ständiges Ärgernis für viele Berlinerinnen und Berliner und auch schlecht für das Gesamtbild der Stadt, so Franziska Giffey laut dpa.  Künftig sollen Möglichkeiten geschaffen werden, dass überall in der Stadt Sperrmüll kostenlos abgeholt werden kann.

Laut B.Z. soll darüber hinaus mit der BSR besprochen werden, “dass ihre Wagen nicht an illegalen Ablagerungen vorbeifahren, sondern es einen klarer Auftrag zur Beseitigung gibt”.

Denn, so zitiert die B.Z. Franziska Giffey, die Bald-“Regierende” von Berlin; “Eine saubere, gepflegte Stadt hinzubekommen gehört zu den Basics.“ Das Versprechen einzulösen erst recht.

khg

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