Brancheninfo aktuell 28-03/2020

Brancheninfo aktuell 28-03/2020

150 150 Klaus Henning Glitza

Einschränkungen aufgrund der derzeitigen Corona-Lage

 

Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig:  Ab Samstag, 21. März, bleiben bis auf Weiteres die Wertstoffhöfe am Pfingstanger in Lützschena-Stahmeln und in der Liebertwolkwitzer Straße in Holzhausen geschlossen.

Ab Montag, dem 23. März, schließt zudem der Wertstoffhof in der Krakauer Straße 2. Die mobile Schadstoffsammlung entfällt. Die stationäre Schadstoffannahmestelle in der Lößniger Straße 7 kann vorerst von den Leipzigerinnen und Leipzigern weiter genutzt werden.  Da sich durch Corona weitere Einschränkungen ergeben können, sollten sich die Bürgerinnen und Bürger tagesaktuell auf der Homepage der Stadtreinigung Leipzig unter www.Stadtreinigung-Leipzig.de informieren

SZ/rd

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Ein besonderer Fokus der Stadtwerke Selm liegt  auf der Fortführung der Leistungserbringung in Bereichen, die die Grundversorgung betreffen.

Dies sind um Beispiel die Abfall- und Abwasserentsorgung. So sieht es auch Stadtwerke-Geschäftsführerin Verena Ginter. „Die Aufrechterhaltung einer reibungslosen Müllabfuhr in Selm und Werne ist unser erklärtes Ziel. Auch in Krisenzeiten ist es unsere Aufgabe, die regelmäßige Leerung von Abfallbehältern für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst“, sagt Ginter.

Im Bereich der Sperrmüllabfuhr steigt derzeit, vermutlich auch als Corona-Konsequenz, die Nachfrage nach entsprechenden Abholterminen. „Selbstverständlich werden nach wie vor alle Sperrmüllanfragen bearbeitet. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen schnellstmöglich einen Abholtermin anbieten zu können. Dennoch bitten wir um Verständnis, dass gegebenenfalls mit Wartezeiten zu rechnen ist“, erklärt Verena Ginter.

Die Stadtwerke Selm bleiben trotz der Coronavirus-Pandemie weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Selm erreichbar. Lediglich der Publikumsverkehr in den Geschäftsräumen in der Industriestraße wird beschränkt. Vor-Ort-Termine sind nun nur noch in Ausnahmefällen und nach vorheriger Absprache möglich. bearbeitet.

Da der persönliche Kontakt nur noch eingeschränkt möglich ist, haben die Stadtwerke eine zusätzliche Notfallnummer eingerichtet. Diese Leitung ist unter der Mobilnummer 0151/54758514 unter der Woche von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Auch im operativen Bereich sind die Mitarbeiter der Stadtwerke Selm nach wie vor unermüdlich im Einsatz. Damit das auch zukünftig so bleibt, hat die Geschäftsführung versetzte Arbeitszeiten eingeführt, Maßnahmen zur Reduktion von Direktkontakten erlassen sowie die konsequente Umsetzung von Verhaltens- und Hygienevorschriften im Betrieb vorangetrieben.

Die Stadtwerke Selm GmbH ist ein regionales Dienstleistungsunternehmen, an dem die Stadt Selm zu 51 Prozent und die EURAWASSER GmbH & Co. KG (Tochter der REMONDIS Aqua GmbH) zu 49 Prozent beteiligt sind.

Col/rd

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Die Abfallentsorgung in Mönchengladbach in Zeiten der Corona-Pandemie mit ausreichend Personal sicherzustellen, ist oberstes Ziel der GEM.

„Deshalb sind Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter notwendig und wichtig. Wir versuchen, den Kontakt der Mitarbeiter untereinander und mit der Bevölkerung weitestgehend einzuschränken, um das Infektionsrisiko zu minimieren“, so GEM.

– Die Wertstoffhöfe sind weiter zu den bekannten Zeiten geöffnet. Unsere Mitarbeiter sind jedoch angehalten, ausreichend Abstand zu Anlieferern zu halten.

– Das Betriebsgelände und die Kantine “Am Nordpark 400” sind seit dem Wochenende geschlossen.

– Das Schadstoffmobil ist wie gewohnt in den verschiedenen Stadtteilen unterwegs. Auch hier halten die Kollegen Abstand zu allen Anlieferern.

– Die Ausgabe von Gelben Säcken ist am Standort “Am Nordpark 400” weiter möglich. Die GEM hat hierfür eine kontaktlose Möglichkeit gefunden.

– Die Sperrmüllabfuhr findet wie gewohnt statt. Lediglich der Vollservice pausiert derzeit. Vollservice heißt, dass unsere Kollegen Sperrgut direkt aus den Wohnungen holen.

– Alle pädagogischen Angebote der GEM in Kindergärten und Schulen sind abgesagt.

Bei Fragen sind die Kollegen des Servicetelefons unter 02161 49 10 10 oder per Mail an service@mags.de wie gewohnt erreichbar.

APD/rd

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Die weitere Ausbreitung des Coronavirus führt zu immer mehr Einschränkungen im Alltag und macht auch vor den Unternehmen der Textilrecyclingbranche nicht halt.

Stellenweise fallen aufgrund von Quarantäneregelungen Fahrer aus und die gewohnten Leerungsrhythmen der Altkleidercontainer können deshalb nicht immer eingehalten werden.

“Das sind jedoch bisher Ausnahmefälle”, so bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Textilrecycling Martin Wittmann, Er betont: “Die Sammelstrukturen funktionieren nach wie vor stabil und die Unternehmen setzen alles daran, dies auch in den nächsten Tagen und Wochen sicherzustellen. Falls es dennoch einmal zu Verzögerungen kommen sollte, bitten wir dringend darum, keine Kleidung neben dem Altkleidercontainer abzulagern. Regen und Plünderung machen das Sammelgut ansonsten wertlos. Die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass die Unternehmen alles daran setzen, eventuelle Verzögerungen des Abholrhythmus schnell wieder in den Griff zu bekommen.” Die temporäre Aufhebung des für Lkw geltenden Sonntags- und Feiertagsfahrverbots in allen Bundesländern ist daher aus Sicht des bvse eine dringend gebotene Maßnahme.

ZI/rd

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Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat die Rhein-Main-Deponie (RMD) beschlossen, ab Samstag, 21. März, ihre Wertstoffhöfe in Wicker und Brandholz für Privatkunden zunächst auf unbestimmte Zeit zu schließen. Diese Vorsichtsmaßnahme dient zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und soll den Betrieb auf den immer noch sehr stark frequentierten Wertstoffhöfen einschränken, teilt RMD mit.

Registrierte Gewerbekunden sowie Kunden, die nachweislich ein Gewerbe betreiben, können unter Vorlage des Gewerbeanmeldungsscheins vorerst weiterhin ihre Abfälle anliefern. Damit möchte die RMD eine rudimentäre Entsorgungssicherheit gewährleisten. Diese Regelung gilt ausnahmslos für Gewerbetreibende an den Wochentagen, samstags werden generell keine Abfälle mehr angenommen.

Um das Risiko einer Corona-Infektion so gering als möglich zu halten, sind Kunden und Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen angewiesen, Körperkontakt zu meiden und möglichst 1,5 Meter Abstand zu halten. Zudem wurde an der Wertstoff-Kasse bereits ein Plexiglas-Schutz angebracht.

Eine Ausnahmeregelung gibt es bei der Grünschnittannahme: An Samstagen (außerplanmäßig auch am Ostersamstag) dürfen sowohl private Anlieferer als auch gewerbliche Kunden ihren Grünschnitt auf den Wertstoffhöfen abgeben. Zu beachten ist, dass ausschließlich Grünschnitt angenommen wird. Um den Mindestabstand zu gewährleisten, werden maximal vier Kunden zeitgleich auf das Gelände gelassen. „Die Grünschnittannahme ist der Jahreszeit geschuldet und auch notwendig, um die Bioabfallentsorgung zu entlasten, und wird ausnahmsweise auch am Ostersamstag in diesem Jahr möglich sein“, sagt Peter Wagner, RMD-Abteilungsleiter für Anlagen, Stoffstrom und Logistik.

Seitens der Rhein-Main Abfall GmbH (RMA) wurde die mobile Sonderabfallsammlung bis auf weiteres eingestellt. Die Sonderabfallsammelstellen auf den Wertstoffhöfen der RMD werden weiterhin an den festgelegten Sammelterminen (siehe RMD Homepage; Wertstoffhöfe; Öffnungszeiten; Termine SAK) betrieben. In reduziertem Umfang können sowohl Gewerbetreibende als auch private Haushalte somit dringend zu entsorgenden Sonderabfall abgeben.

SSl/rd

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In den Städten und Gemeinden der Region Hannover bleiben die 53 Grüngutannahmestellen ab Samstag, 21. März, wegen der Auswirkungen des Corona-Virus bis auf weiteres geschlossen.

Die Anlieferung von Baum-, Hecken- und Strauchschnitt ist an diesen Stellen dann nicht mehr möglich. Auf einigen Grüngutannahmestellen sind durch die Schließung auch die Container für Glas, Papier und Leichtverpackungen (gelbe Säcke) nicht mehr frei zugänglich.

Die landwirtschaftlichen Grüngut-Annahmestellen werden von den Landwirten des „Maschinenrings Hannover-Land e.V.“ betrieben. Aufgrund des undisziplinierten Verhaltens der Anlieferer und teils verkehrsgefährdenden Situationen sah sich der Maschinenring zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Platzbetreiber zu dieser Entscheidung gezwungen. Sobald die Annahmestellen wieder geöffnet sind, wird der Maschinenring darüber informieren.

HH/rd

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