Brancheninfo aktuell 27-12/2019

Brancheninfo aktuell 27-12/2019

150 150 Klaus Henning Glitza

Grandioses Ergebnis: 600.000 Euro kamen auf Berlins Flughäfen bei „Spende dein Pfand“ zusammen

 

Einzeln stellen Pfandflaschen einen Mini-Wert dar, doch in der Masse können sie durchaus deutlich sechsstellige Summen erreichen. Das zeigt die Bilanz der Berliner Flughafen-Gesellschaft.  Seit dem Start der Aktion „Spende dein Pfand“ an den Airports Tegel und Schönefeld  im Juni 2017 wurden laut Berliner Morgenpost  fast 2,2 Millionen Flaschen gesammelt. Die daraus erlösten grandiosen 600.000 Euro kamen der Berliner Tafel zugute.

Das  Grundprinzip: Pfandflaschen, die nicht mit in die Abflugzone dürfen, werden vor der Sicherheitskontrolle statt in Abfallkörben in besonderen Spendenbehältern entsorgt. Pfandbeauftragte, es handelt sich um 30 Langzeitarbeitslose, die  dadurch beim Beschäftigungsträger „Goldnetz“ einen Arbeitsplatz gefunden haben, leeren die Tonnen und sortieren das Leergut. Mit im Spende-dein-Pfand-Boot ist Der Grüne Punkt- Duales System Deutschland(DSD). Das Rücknahmesystem sorgt für die Logistik, das Clearing der Pfandgelder und das Recycling.

Die Aktion sei ein Beispiel dafür, „dass unsere Passagiere schon mit kleinen Gesten etwas für Menschen in schwierigen sozialen Situationen tun können”, zitiert die Berliner Morgenpost  Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup. Und auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), Schirmherrin für die Tafeln in Deutschland, war laut dieser Zeitung von der  “tollen Aktion” begeistert. Sie kenne persönlich Ausgabestellen der Berliner Tafel und wisse, wie wichtig diese Unterstützung ist. „Mit dem Geld aus der Aktion hat der Berliner Tafel e.V. laut seiner Vorsitzenden Sabine Werth unter anderem zwei Transporter und eine Kühlzelle für das Lager des Vereins finanziert“, berichtet die Berliner Morgenpost.

 „Spende Dein Pfand“-Sammelbehälter gibt es derzeit an den beiden funktionsfähigen Berliner Airports und auch an den Flughäfen in Stuttgart, Köln/Bonn, Hamburg, Bremen, Dresden und Paderborn. Weitere Annahmestellen sind laut DSD in Vorbereitung.

BM/rd

Hinterlasse eine Antwort