Brancheninfo aktuell 27-12/2018

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Brancheninfo aktuell 27-12/2018 150 150 Klaus Henning Glitza

  Altpapierentsorgung aufgegeben/  Weihnachtsbaum-Abfuhr

Der Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV), ein kommunales Dienstleistungsunternehmen für 94 Städte und Gemeinden, gibt zum 1. Januar 2019 seine 35 Standorte für die Altpapierentsorgung auf.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wird als Grund die mangelnde Papierqualität, aus der sich kein Ertrag erwirtschaften lasse, aber auch die Vermüllung der Sammelplätze angegeben. Der WZV will nach Eigenangaben mit der Container-Aufgabe 64.000 Euro einsparen,

Den einzelnen Städten und Gemeinden ist es jedoch freigestellt, ob sie die Entsorgung in eigener Regie weiterbetreiben. Für die Henstedt-Ulzburg hat Bürgermeister Stefan Bauer bereits erklärt, dass die bisherigen Standorte zumindest bis zum 31. März 2019 erhalten bleiben. „Papier ist der wirtschaftlichste Teil der Abfallentsorgung, damit lässt sich Geld verdienen“, sagte er. Dienstleister bleibt bis dahin die Brockmann Recycling GmbH aus Nützen.

„Es bleibt, wie es ist, um einen Übergang zu schaffen. Wir wollen es nicht abrupt abbrechen“, erklärte Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause. Trotzdem stellt er das System grundsätzlich zur Disposition, schreibt das das Hamburger Abendblatt. „Wir müssen es kritisch hinterfragen. Überwiegend erfolgt eine gewerbliche Entsorgung.“ Unternehmen dürften aber ihr Altpapier eben nicht in diesen Containern entsorgen, sondern sollen diese Dienstleistungen gegen eine Gebühr direkt über den Wege-Zweckverband buchen.

Die Gemeindevertreter haben beschlossen, dass die Gemeinde die Kosten von 11.000 Euro pro Jahr übernimmt, wird der Bürgermeister von Ellerau, Ralf Martens, zitiert.  Das solle aber nur eine Übergangslösung sein. „Altpapier könnte künftig in der blauen Tonne entsorgt werden. Dafür zahlt jeder Haushalt Gebühren“, so Martens, der im Verzicht auf die großen Sammler einen erheblichen Vorteil sieht: Die Firmen könnten ihren Papiermüll nicht mehr auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen, sondern müssten extra dafür bezahlen. Denkbar sei auch, dass die Gemeinde nur einen Container behält und so die Kosten halbiert.

In der Gemeinde Nahe werden nach Angaben von Bürgermeister Holger Fischer die Container hinter Lidl komplett verschwinden.  Fast jeder Haushalt habe eine eigene Tonne, in Nahe habe fast nur Kleingewerbe das Altpapier entsorgt.

rd unter Nutzung eines Artikels des Hamburger Abendblatts

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Geschätzte 170.000 Weihnachtsbäume stehen in Hannovers Wohnzimmern. Spätestens zum Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar haben die Bäume aber ausgedient und viele Menschen fragen sich: Wohin nun mit Tanne oder Fichte?

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) offeriert -wie in ähnlicher Form andere Entsorgungsunternehmen auch- die Lösung- Auch 2019 werden wieder über 200 Sammelplätze für Weihnachtsbäume im Stadtgebiet Hannover an. Die Entsorgung der Bäume erfolgt kostenlos.

 Am Montag, 7. Januar 2019, beginnt aha mit den Abholfahrten, letztmalig werden die Sammelplätze am Freitag, 18.  Januar, angefahren.  Sämtliche Sammelplätze sind unter Standorte sind unter: www.aha-region.de/tannenbaum aufgeführt.

hh/rd

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