Brancheninfo aktuell 27-06/2019

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Brancheninfo aktuell 27-06/2019 150 150 Klaus Henning Glitza

Müllfahrzeug brannte / Dritte Verletzung in einer Woche / Häckselplätze wieder geöffnet

 

Der Inhalt eines Müllfahrzeugs der AVR ist in Heiligkreuzsteinach (Rhein-Neckar-Kreis Baden-Württemberg) am Dienstagmorgen in Brand geraten.

Die eingesetzten Müllwerker bemerkten nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim bei der Entleerung der Grünen Wertstofftonnen gegen 8 Uhr einen eigenartigen Geruch. Parallel dazu stiegen Flammen aus dem Fahrzeugaufbau auf.. Der Fahrer fuhr noch bis zum Einmündungsbereich Rabelsacker, stoppte sofort das Müllfahrzeug und kippte den Inhalt ab.

Bisherigen Feststellungen zufolge hatte sich offenbar während des Press- und Verdichtungsvorgangs im Aufbau Abfall entzündet. Ob an dem AVR-Fahrzeug selbst Schaden entstand, ist derzeit noch nicht geklärt.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Heiligkreuzsteinach und Schönau waren mit sieben Fahrzeugen und 27 Mann im Einsatz und hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Zur Beseitigung des abgelöschten Müllhaufens wurde der Bauhof der Gemeinde Heiligkreuzsteinach hinzugezogen; die AVR stellte zudem ein Ersatzfahrzeug. Einer der Müllwerker, ein 52-jähriger Heidelberger, klagte über eine Reizung der Atemweg und wurde vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen dauern aktuell noch an.

PP-MA/rd

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Zum dritten Mal in nur einer Woche haben sich REMONDIS-Mitarbeiter aus Niedersachsen beim Greifen der gelben Säcke verletzt.

Nach einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) fasste der31-Jährige am Dienstag in Wunstorf /Region Hannover) in eine Glasscherbe und schnitt sich die Hand auf. Der derzeit krankgeschriebene Müllwerker ist bereits das dritte Opfer von gefährlichen und verantwortungslosen Fehlbefüllungen.  Ein weiterer Mitarbeiter verletzte sich in dieser Woche in Springe am Deister (Region Hannover) an einer Spritze, ein anderer griff in Bad Nenndorf (Landkreis Schaumburg) ebenfalls in eine Glasscherbe.

Dringender Appell: Jeder Bürger sollte beim Befüllen der gelben Säcke immer auch an die Müllwerker denken und verantwortungsbewusst handeln. Gerade Glasscherben und Spritzen können zu schweren oder sogar lebensgefährlichen Verletzungen führen.

bem

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Die 20 Häckselplätze der Stadt Ulm sind ab dem 29. Juni 2019 bis einschließlich 21. Juli wieder geöffnet.

Ulmer Privathaushalte und Gewerbebetriebe können dort holzigen Baum-/Strauch- und Heckenschnitt sowie Wurzelstöcke anliefern. Äste sollten mindestens daumendick sein.

Die Entsorgungs-Betriebe der Stadt Ulm (EBU) weisen darauf hin, dass andere Gartenabfälle wie Grasschnitt, Laub und dünnere Äste auf die Gartenabfallplätze gebracht werden müssen. Die sieben Gartenabfallplätze stehen zur Entsorgung ganzjährig werktags während der Öffnungszeiten zur Verfügung.

Weitere Informationen: https://www.ebu-ulm.de/abfall/recylclinghoefe-und-sammelstellen.php

DOL/rd

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