Brancheninfo aktuell 23-12/2019

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150 150 Klaus Henning Glitza

Verpackungsspezialist ALPLA tritt PET-Recycling-Konsortium bei

 

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiederverwertung von schwer recycelbarem PET-Kunststoffabfall: Die  ALPLA Group, hat sich als  internationaler Spezialist für Kunststoffverpackungen und Recycling einem neuen Konsortium für das chemische Recycling von PET angeschlossen.

 Wie ALPLA dazu mitteilt, soll das Konsortium die Kommerzialisierung der verbesserten Recyclingtechnologie BP Infinia, mit der opake und schwer recycelbare (sog. „opaque and difficult-to-recycle“) PET-Kunststoffabfälle zu recycelten Rohstoffen verarbeitet werden, beschleunigen.

Führende Unternehmen, die entlang der Wertschöpfungskette von Kunststoffverpackungen tätig sind – darunter Unternehmen, die an der Herstellung, Verwendung, Sammlung und dem Recycling von Verpackungen aus Polyethylenterephthalat (PET) beteiligt sind – gaben aktuell die Gründung eines neuen Konsortiums bekannt. Dieses soll dazu beitragen, Probleme mit Kunststoffabfällen zu reduzieren, indem die Kommerzialisierung der verbesserten Recyclingtechnologie BP Infinia vorangetrieben wird.

Ziel des Konsortiums sei es, die Fähigkeiten und Erfahrungen seiner Mitglieder – der Verpackungs- und Recyclingspezialist ALPLA; die Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgüterhersteller Britvic, Danone und Unilever; der Entsorgungs- und Recyclingspezialist Remondis sowie der Energie- und Petrochemieproduzent BP – zu bündeln, um einen neuen, zirkulären Ansatz für den Umgang mit PET-Kunststoffabfällen zu entwickeln.

 „ALPLA freut sich, an diesem branchenübergreifenden Projekt mit Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette teilzunehmen“, sagte Georg Lässer, Head of Recycling bei ALPLA. Das Konsortium sei eine „Ergänzung zu unseren bereits bestehenden intensiven Aktivitäten im mechanischen Recycling und fokussiert auf postindustrielle PET-Abfälle, schwer recycelbare PET-Verpackungen und PET-Tiefziehschalen“. Mit BP an der Spitze „haben wir einen sehr starken und erfahrenen Partner, der sein Know-how in der Produktion von Neuware einbringt“, so Lässer.

 „BP verfügt über Erfahrung in der Entwicklung und Skalierung von Technologien, das werden wir auch mit unserem innovativen BP Infinia-Prozess schaffen“, betont Rita Griffin, BP Chief Operating Officer Petrochemicals. „Aber wir wissen, dass wir den Kreislauf nicht alleine schließen können. Deshalb freuen wir uns sehr, gemeinsam mit Branchenführern ein praktisches Geschäftsmodell zu entwickeln und in der Praxis zu testen, das hoffentlich dazu beitragen kann, alle Arten von Polyesterabfällen unendlich recycelbar zu machen“, machte sie deutlich.

AL/rd

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