Brancheninfo aktuell 21-10/2018

Brancheninfo aktuell 21-10/2018

150 150 Klaus Henning Glitza

Grüner Punkt- umweltschädlich? / K + G setzt auf mehr Sicherheit / ESG Soest besteht 25 Jahre

 

Unter der Überschrift „Ressourcenverschwendung vermeiden: Verbraucher müssen alle Verpackungen sammeln!“ geht das Entsorgungsunternehmen BellandVision in seinem aktuellen Newsletter auf aus seiner Sicht irritierende Verpackungskennzeichnungen ein.

Siehe dazu auch die Kleine Presseschau.

Gemäß dem neuen Verpackungsgesetz sind die Verbraucher ab 2019 gesetzlich verpflichtet, alle als Abfall anfallenden restentleerten Verpackungen getrennt zu sammeln, unabhängig von Verpackungskennzeichnungen. Nun ist es fast zehn Jahre her, dass die Kennzeichnungspflicht für lizenzierte Verpackungen (z.B. mit dem Grünen Punkt, Belland-Logo etc.) sinnvollerweise abgeschafft wurde, die in den neunziger Jahren ihren Ursprung hatte. Obwohl seither schon so viel Zeit vergangen ist, herrscht immer noch bei einigen Verbrauchern und Medien der Irrglaube, dass nur gekennzeichnete Verkaufsverpackungen in den Gelben Sack/die gelbe Tonne gehören. Letztlich trägt eine Kennzeichnung nur zur Verbraucherverwirrung bei. Schon deshalb empfiehlt es sich, auf jede duale Kennzeichnung der Verpackungen zu verzichten. Es besteht ansonsten weiterhin latent die Gefahr, dass alleine aufgrund einer nicht vorhandenen Kennzeichnung leere Verpackungen nicht im Gelben Sack/in der Gelben Tonne gesammelt werden und damit kostbare Wertstoffe verlorengehen. Für einen gut funktionierenden Ressourcenschutz sollten alle Verbraucher alle Verpackungen in den zur Verfügung stehenden Behältern sammeln, damit diese dem Recycling zugeführt werden können. Um die neuen anspruchsvollen Recyclingziele zu erreichen, haben die dualen Systeme nach dem Verpackungsgesetz ab 2019 zusätzlich die Pflicht zur umfassenden Verbraucheraufklärung erhalten. Insbesondere die Sammel- und Trennergebnisse aller Verpackungen sollen mit den verbraucherorientierten Kommunikationsmaßnahmen deutlich verbessert werden, um die hohen vom Gesetzgeber geforderten Recyclingquoten erreichen zu können. Historische Überbleibsel aus der Zeit der Kennzeichnungspflicht werden bei der Kommunikation keine Rolle mehr spielen. Dadurch sollten auch mögliche Missverständnisse über irgendwelche Zeichen auf den Verpackungen beim Verbraucher endgültig ausgeräumt sein. 

rd/jhg

***

KNETTENBRECH + GURDULIC setzt nach Eigenangaben auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Zehn Lkws verfügten bereits über einen so genannten Abbiegeassistenten, die übrigen der rund 400 firmeneigenen Lastwagen sollen in den kommenden Monaten sukzessive nachgerüstet werden, teilt das Wiesbadener Entsorgungsunternehmen mit . Der Assistent erkennt beim Abbiegen mit Hilfe von Kamera- oder Sensortechnik Fußgänger und Radfahrer im toten Winkel. Schwere und sogar tödliche Unfälle können dadurch verhindert werden.

„Obwohl der Abbiegeassistent noch nicht Pflicht ist, rüsten wir bereits jetzt freiwillig unsere Fahrzeuge nach. Denn Sicherheit hat bei uns oberste Priorität. Mit Hilfe der neuen Technik wollen wir das Risiko durch die Gefahrenquelle Mensch reduzieren”, sagt Geschäftsführer Steffen Gurdulic. Zusätzlich sollen Fahrtrainings durch geschulte Lehrer die Lkw-Fahrer für gefährliche Situationen im Straßenverkehr sensibilisieren.

rd/nic

***

Die Entsorgungswirtschaft Soest GmbH (ESG) besteht seit nunmehr 25 Jahren.  Zum Festakt konnten unter anderem viele Gäste aus den Kommunen, der Politik, langjährige Geschäfts- und Finanzpartner, benachbarte Gesellschaften, Planer begrüßt werden. ESG-Geschäftsführer Jürgen Schrewe präsentierte zum Abschluss der Feierstunde den anwesenden Gästen das neue Unternehmens-Logo, das nach und nach in den Medien eingesetzt werden soll.

bem

Hinterlasse eine Antwort

Subscribe to our newsletter