Brancheninfo aktuell 20-06/2021

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150 150 Klaus Henning Glitza

Brennender Sperrmüll in Göttingen: Rund 100 Anrufer meldeten das Ereignis

 

Nach Angaben der Feuerwehr Göttingen haben sich beim Brand auf  Gelände des  Entsorgungszentrums Königsbühl der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) rund 100 Anrufer in der Kommunalen Regionalleitstelle gemeldet, um das Ereignis zu melden. Vom Unternehmen selbst kam dagegen in der Anfangsphase offenbar keine Meldung.

Die brennenden Abrollbehälter. Foto: Feuerwehr Göttingen

Wie bereits berichtet, hatte der am Freitag, 4. Juni, ausgebrochene Brand eines Sperrmüllhaufens zu einem Großeinsatz diverser  Feuerwehren geführt. Der Sachschaden steht hingegen im krassen Gegensatz zu diesem massiven Aufgebot und wird sich vermutlich im unteren Bereich bewegen. Gebrannt hatte   Sperrmüll  auf einer Fläche von rund 150 Quadratmeter. Außerdem  hatten die Flammen auf den Inhalt zweier unmittelbar angrenzender Abrollbehälter übergegriffen.

„Bereits auf Anfahrt war die Rauchsäule weithin sichtbar“ ,heißt es im Einsatzbericht der Feuerwehr Göttingen. Entsprechend der Lage sei der Brand unter Vornahme mehrerer C-Rohre sowie zwei Monitoren umfassend bekämpft und eine weitere Ausbreitung auf eine angrenzende Halle verhindert worden. Die Wasserversorgung erfolgte über eine auf dem Gelände befindliche Zisterne sowie einen Löschwasserteich, der wiederum durch den Wasserförderzug aus der rund 800 Meter entfernten Leine nachgespeist wurde. . Die Ortsfeuerwehr Weende stellte von der Zisterne ausgehend die Wasserversorgung der Löschfahrzeuge sicher.

Die brennenden Abrollbehälter. Foto: Feuerwehr Göttingen

Zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung wurde laut Feuerwehr Göttingen ein Bagger eingesetzt, mit dessen Hilfe insbesondere die Abrollbehälter entleert wurden und der brennende Sperrmüll außerhalb abgelöscht werden konnte. Hier sei ein Trupp zur Kühlung der Baggerschaufel eingesetzt worden, um mögliche Überhitzungen zu vermeiden. Im Einsatz waren neben dem Wasserförderzug der Ortsfeuerwehr Geismar, die Ortsfeuerwehr Weende, jeweils ein  Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache sowie der Feuerwache am Klinikum, ein Tanklöschfahrzeug sowie mehrere Führungsfahrzeuge, darunter ein ELW 2. Der Brandschutz im Stadtgebiet wurde unter anderem durch die Feuerwache Sartorius sichergestellt, die Feuerwache am Klinikum wurde durch die nebenberuflichen Werkfeuerwehrkräfte der UMG besetzt.

FW/khg

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