Brancheninfo aktuell 20-01/2022

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150 150 Klaus Henning Glitza

Rauchentwicklung im Tiefbunker von  Mertesdorf rief Wehr auf den Plan

 

Ein bisschen Rauch, minimales Feuer- diese Situation trat gestern im  Entsorgungs- und Verwertungszentrum (EVZ) Mertesdorf des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) in Mertesdorf auf.

Gegen 9.30 Uhr  ist es im Bereich der Abfallbehandlungsanlage zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die Feuerwehr rückte nach Auslösen der  automatischen Brandmeldeanlage vorsorglich  mit einem Großaufgebot aus.  Mit tatkräftiger Unterstützung durch  A.R.T.-Mitarbeitende  wurden vereinzelte Brandnester schnell  lokalisiert und abgelöscht. Da der betroffene Anlagenteil vollständig automatisiert ist, wurde niemand verletzt.

Einen Brand oder gar Großbrand, von dem einige Medien berichteten, hat es aber nicht gegeben. Auch von einer Detonation oder Explosion kann keine Rede sein.

Der Entstehungsbrand  war nach Unternehmensangaben im Bereich des Tiefbunkers zwischen Anlieferung und Zerkleinerung. Die Brandursache wird derzeit noch untersucht, jedoch ist bereits jetzt davon auszugehen, dass explosive Stoffe enthaltender Gegenstände, beispielsweise  Sprühdosen oder Akkus/ Batterien, die Ursache waren. „Vermutlich der Klassiker, ein Handy-Akku“, so A.R.T-Pressesprecherin Kirsten Kielholtz gegenüber EM.

Beim Entstehungsbrand wurde die Fördertechnik in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Bereits in den vorigen Jahren war es aufgrund von Fehlwürfen in die Restmülltonnen zu mehreren größeren Brandereignissen gekommen.

khg

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