Brancheninfo aktuell 20-01/2020

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150 150 Klaus Henning Glitza

Dettmer Group nimmt Geiger ins Boot /  ASCON erweitert Logistikzentrum

 

Wie der bvse mitteilt, hat die in Bremen ansässige Dettmer Group die Unternehmensgruppe Geiger zu 24,9 Prozent an der Remineral Rohstoffverwertung & Entsorgung GmbH & Co. KG mit Sitz in Duisburg beteiligt. Der Duisburger Entsorgungsbetrieb war im Herbst 2019 von der Dettmer Group erworben worden.

Dieser Schritt sei die konsequente Fortführung der bereits seit vielen Jahren bestehenden gemeinsamen Aktivitäten der beiden Häuser im Umweltsektor, wird dazu mitgeteilt.

„Wir freuen uns, mit unserem langjährigen und vertrauten Partner Geiger einen weiteren Schritt in dem stark wachsenden Geschäftssegment Waste & Recycling zu gehen. Durch die Zusammenarbeit mit unserem starken Partner Geiger werden wir unsere Innovationskraft in diesem wichtigen Segment weiter stärken und entsprechende Mehrwerte für unsere Kunden generieren können“, kommentiert Heiner Dettmer, Seniorchef der Dettmer Group.

Seit über 25 Jahren ist die Dettmer Group mit Sitz in Bremen bereits im Entsorgungs- und Recyclingbereich in Süddeutschland mit der Firma DURMIN Entsorgung & Logistik GmbH tätig. Über mehrere Beteiligungen werden schwerpunktmäßig Baurestmassen, Kraftwerksrückstände, Gewerbemüll und Altholz recycelt und damit die wachsenden Umweltschutzanforderungen erfüllt.

 Zi/rd

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Die ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH erweitert nach Eigenangaben aktuell das Logistikzentrum für Sekundärrohstoffe in Hürth bei Köln  für die Einlagerung von PPK, Kunststoffen und weiteren Materialien aus den Sammlungen der dualen Systeme.

„Aufgrund der aktuellen Marktsituation und der Notwendigkeit, Mengenspitzen auszugleichen, gibt es großen Bedarf an einer ordnungsgemäßen Zwischenlagerung“, erläutert Gesellschafter Sascha Schuh. „Mit der Einlagerung wertvoller Sekundärrohstoffe an einem BImSchG-genehmigten Standort tragen wir dazu bei, dass diese nicht in falsche Kanäle gelangen, sondern entsprechend der jeweiligen Marktlage hochwertig werkstofflich recycelt werden können“. so Schuh.   Zielsetzung müsse sein, „die ehrgeizigen Vorgaben des Verpackungsgesetzes zu erfüllen und dazu beizutragen, dass die werkstofflichen Verwertungsquoten erreicht werden“. Der deutsche und europäische Verwertungsmarkt könne und müsse weiter gestärkt werden. ASCON habe „das Know-how, eigene Verwertungskapazitäten und ein internationales Netzwerk und wird das operative Geschäft auch weiterhin ausbauen.“

Seit Juli 2018 werden im Logistikzentrum Sekundärrohstoffe, Mahlgüter und Regranulate national und international umgeschlagen. – Der Entsorgungsfachbetrieb (Efb) ASCON Gesellschaft für Abfall und Sekundärrohstoff Consulting mbH wurde nach eigenen Angaben  im Jahr 2000 als international ausgerichtetes Unternehmen für umfassendes Umwelt-, Abfall- und Recyclingmanagement mit eigenen Rücknahme- und Verwertungssysteme gegründet.

AEm/rd

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