Brancheninfo aktuell 16-03/2019

Brancheninfo aktuell 16-03/2019

150 150 Klaus Henning Glitza

Diesel-Verbot nicht für Müllfahrzeuge / Floristen schließen Vereinbarung  mit DSD/ Weg durch Müll unpassierbar

Nach Plänen der Großen Koalition sollen die Diesel-Fahrverbote in Deutschland in Teilbereichen gelockert werden.

So sollen Ausnahmen für private und kommunale Entsorgungsfahrzeuge gelten. Da die Fuhrparke nicht in kürzester Zeit auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden können, wird dies in der Branche als wichtiger Beitrag zur Entsorgungssicherheit gewertet.

khg

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Der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) hat im Zeichen des neuen Verpackungsgesetzes eine Rahmenvereinbarung mit dem Dualen System Deutschland (DSD) geschlossen.

Auf der Grundlage dieser Vereinbarung können die FDF-Mitgliedsbetriebe nach Eigenangaben eine vergünstigte Lizensierungs-Pauschale für handelsübliche Verpackungsfraktionen in Anspruch nehmen. Außerdem können die FDF-Floristen über eine eigens eingerichteten Mail-Adresse Expertenrat bei allen Fragen rund um das neue Verpackungsgesetz (Verpack) einholen.

rd

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Eine illegale Mülldeponie sorgt in Glienicke für Ärger und Entrüstung.

In dem brandenburgischen Ort am Nordrand Berlin sind Müll und Sperrmüll in großen Mengen abgekippt worden und haben einen Weg unpassierbar gemacht.  Nach ersten Hinweisen könnten die Abfälle aus einem mittlerweile geschlossenen Berliner Café stammen.

„Wahnsinn, was hier durch solche illegalen Aktionen für Dreckecken entstehen!”, zitiert die Märkische Oderzeitung (MOZ) René Schadin, Fuhrhofleiter bei der Kommunale Entsorgung Oder-Spree (KWU) in Fürstenwalde. Dabei biete die KWU für Bürger, die im Landkreis gemeldet sind, je nach Abfallart teilweise kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten an.

Inzwischen hat die Gemeinde Rietz-Neuendorf Anzeige wegen illegaler Abfallentsorgung erstattet. Gemeindemitarbeiter Stefan Horstmann rät: Bei Fahrzeugen, die mit verdächtiger Ladung in die Natur fahren, die Augen offen zu halten. „Das sicherste Beweismittel ist ein Foto.“ Wenn dies nicht möglich sei, oder womöglich unangenehme Reaktionen hervorrufen könnte, sei es vorteilhaft, zumindest das Autokennzeichen zu notieren.

khg mit Material der Märkischen Oderzeitung

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