Brancheninfo aktuell 15-08/2019

Brancheninfo aktuell 15-08/2019

150 150 Klaus Henning Glitza

Unterflur-Sammelstellen in Hannover / Unfall: Aussage gegen Aussage / Kuriose Entsorgungsstory aus Spanien

 

Saubere und platzsparende Lösung für die  spar+bau-Mieter im Viethhof in Hannover-Vahrenwald. Sie können ihren Müll künftig unterirdisch, mittels so genannter Unterflur-Sammelstellen, entsorgen.

Bei dem gemeinsam mit der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) geplanten und realisierten Projekt handelt es sich um unterirdische Abfallsysteme, die im Boden versenkt werden. Oberirdisch ist lediglich eine Säule mit abschließbarer Einwurfklappe sichtbar. Restabfall, Bioabfall, Papier und Leichtverpackungen werden künftig barrierefrei und sauber einfach im Boden entsorgt. An diesem Donnerstag wird aha die Müllanlage installieren. Mit dabei die Vorstandsmitglieder Rainer Detjen und Udo Frommann von spar+bau sowie Vertreter von aha.

HH/rd

***

Ein Müllfahrzeug, ein Pkw, ein Unfall und Aussagen, die sich widersprechen. Das ist die Kurzbeschreibung einer Kollision, die sich im Mai dieses Jahres in Kassel ereignete.

Auf der einen Seite eine Rentnerin aus dem Stadtteil Niederzwehren. Sie gibt zu Protokoll, das Entsorgungsfahrzeug habe den Außenspiegel ihres vor der Garage stehenden Fahrzeugs regelrecht abgerissen, berichtet die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA). Der Fahrer des städtischen Müllfahrzeugs sagte laut HNA dagegen aus, dass er mit dem Lkw gestanden habe, um gelbe Säcke einzuladen. Die Rentnerin habe vorbeifahren wollen und sich dabei den Spiegel beschädigt. Die Lader bestätigen das.

Als die Unfallbeteiligte den Schaden meldet, erklärt sich die Stadt Kassel sich bereit, 60 Prozent des Schadens zu übernehmen. Zu wenig, denkt sich offenbar  die Rentnerin und widerspricht. Möglicherweise wird die Angelegenheit jetzt vor Gericht entschieden. Der Gesamtschaden: 300 Euro. Aber es ginge ums Prinzip, so die HNA.

HN/rd

***

Kuriose Story aus Spanien. Um einen ausgedienten Kühlschrank zu „entsorgen“, griff ein Mann aus Almeria zu brachialen Mitteln. Er lud das Altgerät auf einen Transporter und stürzte es auf einer Bergstrecke den Abhang hinunter.

 Ein Bekannter filmte die Umweltstraftat und stellte das Video ins Netz. So kam die Polizei dem Sünder auf die Spur. Die Strafe war alles andere als „soft“: 45.000 Euro. Außerdem musste der Umwelttäter den Kühlschrank vor den gestrengen Augen der Gesetzeshüter wieder nach oben schleppen und dann ordnungsgemäß entsorgen. Ob das jemand gefilmt hat, ist nicht bekannt.

nic

Hinterlasse eine Antwort

Subscribe to our newsletter