Brancheninfo aktuell 13-03/2019

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150 150 Klaus Henning Glitza

Lagerstätte in Uffeln geplant /  Anlage wieder offen / Müllfahrzeug brach ein

 

Remondis Industrie Service plant auf einem ehemaligen Industriegelände in Uffeln (Ortsteil von Ibbenbüren. Kreis Steinfurt, NRW) eine (Zwischen-) Lagerstätte für jährlich bis zu 70.000 Tonnen flüssigen Sondermüll (gefährliche und nicht gefährliche Abfälle).

Dieses Vorhaben hat das Unternehmen jetzt dem örtlichen Umweltausschuss vorgestellt.  Wie der technische Leiter der Remondis Industrie Service, Holger Schmidt, laut Westfälische Nachrichten erläuterte, handele es sich um in der Regel flüssige Stoffe wie Emulsionen und Öle, die in der Industrie anfallen.

Die Zeitung schreibt: „Lange hatte das Unternehmen im Unklaren gelassen, was genau auf dem vor zwei Jahren erworbenen Grundstück zwischengelagert werden soll. (…)

Auch im Ausschuss gab es dazu wenig Details. Das Gremium zeigte sich dennoch zufrieden mit den Infos. ‚Die Anlage wirft Fragen auf, deswegen sind wir froh, dass die Firma uns das Projekt hier vorstellt‘, hatte Baudezernent Uwe Manteuffel eingangs erklärt.“

Remondis Industrie Service sammelt an 15 Standorten (Gesamtkapazität 45 000 Kubikmeter) Abfälle dieser Art, die dann meist in einer Verbrennungsanlage behandelt oder einer Weiterverwertung zugeführt werden.

rd/khg

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Seit Montag, 4. März, stehen die Tore der Kompostierungsanlage der Stadtentsorgung Potsdam GmbH (STEP) an der Nedlitzer Straße wieder offen.

Dort können Strauch-, Baum- und Heckenschnitt, Gartenabfälle und Rasenschnitt abgegeben werden. Wie STEP mitteilt, wird daraus hochwertiger Kompost für den biologischen Landbau gewonnen. „Wer seinen Garten nachhaltig aufwerten möchte, kann den mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichneten STEP-Kompost dort auch kaufen. Er fördert das Bodenleben und damit die Bodenfruchtbarkeit, verbessert die Durchlüftung und erhöht dessen Wasserhaushalt. Und nicht zuletzt nutzen die Pflanzen die enthaltenen Nährstoffe“, heißt es in einer Pressemitteilung.

rd/nic

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Dem 54-jährigen Fahrer eines Müllfahrzeugs fuhr in Pfullingen (Baden-Württemberg) ein gehöriger Schreck in die Glieder, als der 26-Tonner plötzlich in eine ungewohnte Schieflage geriet.  Der Lkw war mit dem hinteren Zwillingsrad des Lkw auf Holzplanken gekommen, die provisorisch eine Baustelle abgedeckten.

Das schwere Fahrzeug brach ein und musste von der Feuerwehr mit einem Kranwagen herausgezogen werden. Anschließend konnte das Müllfahrzeug aus eigener Kraft zu einer Werkstätte fahren, wo der Schaden inspiziert wurde. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.  Die äußerlich zu erkennenden Schäden seien gering, berichtet die Feuerwehr.

bem

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