Brancheninfo aktuell 11-01/2019

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Brancheninfo aktuell 11-01/2019 150 150 Klaus Henning Glitza

 

Schwelbrand im Keim erstickt / Stilbruch verschenkt Krippenwagen / Postillon-Satire zu vollgemüllten Fahrradkörben / Neuer Wertstoffhof

 

Wie jetzt bekannt wurde, ist am vergangenen Sonntagnachmittag im Kompostwerk des Entsorgungsunternehmen Stratmann Städtereinigung GmbH & Co. KG in Brilon (östliches Sauerland, NRW) ein Schwelbrand aufgetreten.

Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr hatte eine Spaziergängerin den Brandgeruch bemerkt und Alarm geschlagen. So konnten die 22 eingesetzten Wehrleute durch schnelles und frühzeitiges Eingreifen das Ausbreiten des Schwelbrandes und damit einen hohen Schaden verhindern.

„Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Feuer im Bereich des Kompostwerkes entdeckt und unter Einsatz von schwerem Atemschutz gelöscht“, heißt es in der Nachschau der Feuerwehr Brilon. Die weiteren Brandherde des Schwelbande seien mit einer Wärmebildkamera aufgespürt und der Kompost mit einem Radlader aus der Halle transportiert worden. „Dort wurde er verteilt und zusätzliche Löschmaßnahmen mit Netzmittel durchgeführt“. berichtet die Feuerwehr.

Netzwasser ist ein mit Zusätzen versehenes Löschwasser. Die Zusätze setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab, damit es besser in tiefere Schichten des Bodens eindringen kann. Auch tiefliegende Glutnester und Glutbrände können dadurch erreicht werden.

Zum Schaden und zur Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Ein Sprecher des geschädigten Unternehmens konnte heute nicht erreicht werden.

khg

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Das Gebrauchtwarenkaufhaus Stilbruch, eine Einrichtung der Stadtreinigung Hamburg (SRH) verlost zwei gebrauchte Krippenwagen, in denen sechs bis acht kleine Passagiere Platz finden.

Nach Angaben der SRH können in Hamburg und Umgebung alle Kitas und Kindergärten, aber auch Tagesmütter/Tagesväter mitmachen. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar möglich. Weitere Informationen: https://www.stadtreinigung.hamburg/ueberuns/presse/archiv/index.html#pm932

bem

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Der Postillon ist ein Webportal, das täglich satirische Beiträge, die aber wie normale Zeitungsartikel aufgemacht sind, ins Netz stellt.

EM-Leser erinnern sich noch an die zurückliegende Satiremeldung „Remondis kauft Bundeskartellamt“.

 Im Mittelpunkt einer aktuellen Satire stehen jetzt die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) und die allenthalben festzustellende Vermüllung von Fahrradkörben, die betrüblicher Weise eine weitaus höhere „Entsorgungsquote“ erreichen als reguläre Papierkörbe.  „Tausende herkömmliche Abfalleimer im öffentlichen Raum durch Fahrradkörbe ersetzt werden, die auf fest verankerten Fahrrad-Attrappen angebracht sind“, so Der Postillon ironisch.  Der Anblick eines Fahrradkorbes motiviere „Passanten in Großstädten mehr als 30 Mal stärker, Müll dort einzuwerfen, als ein Standard-Abfalleimer“. In der Innenstadt sei ein Fahrradkorb „durchschnittlich innerhalb von 45 Minuten voller Abfall, während die üblichen Behälter an Laternenmasten in dieser Zeit noch nicht einmal mit einem Viertel der Menge gefüllt sind und der Müll meist danebenliegt”, zitiert Der Postillon eines fiktive Expertin der Technischen Universität Berlin.

Wirklich wahr ist die Story nicht. Abgesehen vom wahren Kern, der zu denken geben sollte.

khg

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Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Fürstenfeldbruck (Oberbayern) hat in Grafrath einen neuen kleinen Wertstoffhof mit Sammelbehältern für Altpapier, Weiß-, Grün- und Braunglas sowie Dosen und Altkleider eingerichtet.

Dabei handelt sich um einen Ersatzstandort für die im Rahmen des Ausbaus der Jesenwanger Straße aufgelöste Sammelstelle, teilt der Abfallwirtschaftsbetrieb mit.

nic

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