Brancheninfo aktuell 10-12/2018

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150 150 Klaus Henning Glitza

Radioaktive Strahlung löst Großeinsatz aus / Veolia plant neue Anlage in Zapfendorf / Versteigerungsaktion in München

 

Geringfügige radioaktive Anomalien haben am Montag in einem Entsorgungsunternehmen im Karlsruher Rheinhafen (Hochbahnstraße) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt, wurden bei Routinekontrollen auf radioaktive Stoffe gegen 14:30 Uhr an einem Fahrzeug in einem Entsorgungsbetrieb in der Hochbahnstraße leicht erhöhte Werte festgestellt. „Daraufhin wurde der Bereich großräumig abgesperrt und das Fahrzeug von der Feuerwehr auf die Quelle der radioaktiven Strahlung untersucht. Letztlich konnten in dem Sperrmülltransporter mehrere Prüfstrahler aufgefunden werden, die für die radioaktive Strahlung verantwortlich waren. Offenbar wurden diese kurz zuvor fälschlicherweise im Sperrmüll entsorgt“. heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten die Prüfstrahler anschließend in einem hierfür geeigneten Behältnis platziert, so die Polizei weiter.  Die Strahler würden nun durch das zuständige Regierungspräsidium der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Durch die leichte Strahlung habe zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden. Woher die Prüfstrahler stammen und wer sie auf den Sperrmüll entsorgt hat, sei noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

khg

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Nach Angaben örtlicher Medien plant Veolia in Zapfendorf (Markt im Landkreis Bamberg, Franken) die Errichtung einer Klärschlamm-Trocknungsanlage. Der Bauantrag ist eingereicht, bestätigte Veolia. Als Standort ist ein Areal neben dem Klärwerk vorgesehen. Der zunächst geplante Bauplatz neben einem Bio- und Holzheizkraftwerk, das das Unternehmen an diesem Standort bereits betreibt, wurde aufgegeben. Im Gemeinderat hatte sich abgezeichnet, dass die letztere Standortwahl nicht mehrheitsfähig sein würde. Details der Klärschlamm-Trocknungsanlage möchte Veolia nicht öffentlich kommentierten, solange das Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist.

khg

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Unter anderem ein echter Perser-Teppich, ein seltenes Klapp-Moped sowie eine sprechende Jahrmarktsfigur, die die Zukunft voraussagt, wird der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) am Samstag, 15. Dezember 2018 um 11 Uhr in der Halle 2, dem Gebrauchtwarenkaufhaus der Stadt, in München-Pasing, Peter-Anders-Straße 15, versteigern.

Kristina Frank, Kommunalreferentin und Erste Werkleiterin des AWM, wird persönlich die ersten Kuriositäten unter den Hammer bringen. Die Versteigerungsgegenstände sind unter

https://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/abfallvermeidung/halle-2.html#c7718

aufgelistet. Die Erlöse werden für einen guten Zweck gespendet.

Die Halle 2 bietet auf rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche gute, gebrauchte Waren zu günstigen Preisen. Die Kunden finden hier nicht nur eine reichhaltige Auswahl an Dingen des täglichen Lebens. Auch exklusive Einzelstücke, Gegenstände für Künstler und Bastler, Kurioses und Liebhaberstücke sind in dem bunten Angebot enthalten, das die Mitarbeiter des AWM kontinuierlich neu auffüllen.  Die Artikel stammen von den Münchner Wertstoffhöfen oder werden direkt in der Halle 2 angeliefert. Sie sind noch so gut und schön, um einfach weggeworfen zu werden.

ET/rd

 

 

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