Brancheninfo aktuell 09-10/2019

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150 150 Klaus Henning Glitza

Neuer Interseroh-Service „Check for Recycling“ / Westerwald: Pkw prallte gegen Müllfahrzeug

 

Das augenfällige Design einer Produktverpackung ist eine Sache, die Recyclingfähigkeit eine andere. Beide gleichermaßen wichtigen Aspekte im Auge zu behalten, klingt kompliziert. Doch das muss aus Sicht der Interseroh Dienstleistungs GmbH nicht so sein.  Mithilfe des Onlinetests „Check for Recycling“  kann nach Unternehmensangaben schnell und einfach herausgefunden werden, ob sich Verpackungen gut  getrennt erfassen, sortieren und zu neuen Produkten und Verpackungen recyceln lassen.

Mit nur wenigen Angaben könne eine erste Einschätzung zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen getroffen werden, teilt das zur ALBA Group gehörende Unternehmen mit. „Der Quickcheck ist eine weitere kundenorientierte Innovation von Interseroh, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Verpackungen gemäß des Mindeststandards der Zentralen Stelle zu optimieren“, macht Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, deutlich.

Das Online-Tool (direkt über das Kundenportal des Dualen Systems Interseroh aufrufbar) ist nach Angaben der . Pressesprecherin Susanne Wagenburg denkbar einfach zu handhaben: „In die selbsterklärende Eingabemaske gibt der Anwender die Daten zu Größe, Gewicht und Zusammensetzung der Verpackung und der Komponenten ein. Zur weiteren Dokumentation kann er zusätzlich ein Foto des betreffenden Packmittels hochladen. Mit einem Klick startet die Schnellanalyse und der User erhält eine Bewertung für die Teilbereiche Erfassung, Sortierung und Verwertung sowie eine Gesamteinschätzung der Recyclingfähigkeit. In der kundenindividuellen Datenbank ist auf einen Blick ersichtlich, wie umweltfreundlich ein Verpackungsportfolio bereits ist, zudem können bereits erstellte Bewertungen erneut aufgerufen werden.“

Das Online-Tool „Check for Recycling“ zeige auf, wo Unternehmen mit ihren Verpackungen aktuell stehen und wo konkreter Handlungsbedarf besteht. Auf dieser Basis könnten sie dann im nächsten Schritt ihre Verpackung mithilfe der wissenschaftlich fundierten Beratungsdienstleistung „Made for Recycling“ von Interseroh gezielt optimieren. Dabei würden die Verpackungen in Labortests auf ihre Recyclingfähigkeit untersucht und daraus konkrete Empfehlungen abgeleitet. Am Ende des Prozesses könnten die Unternehmen in der Regel mit dem Siegel „Made for Recycling“ belegen, dass ihre Verpackung sehr gut recyclingfähig ist. „Mit unseren Services fällt es Verpackungsherstellern und Abfüllern jetzt noch leichter, schnelle Fortschritte auf dem Weg zu einem umweltfreundlichen Verpackungsdesign zu erreichen“, kommentiert Markus Müller-Drexel.

SJ/rd

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Am gestrigen Dienstagvormittag ist es auf der Landesstraße 294 zwischen Bad Marienberg und Langenbach (Westerwald, Rheinland-Pfalz) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, an dem ein  Müllfahrzeug beteiligt war.

Nach örtlichen Berichten geriet ein Pkw  nach rechtseitigem Abkommen von der Fahrbahn in den Gegenverkehr und prallte seitlich auf das schwere Fahrzeug. Die 78-jährige Unfallverursacherin wurde in dem zerstörten Pkw eingeklemmt und  musste von der Feuerwehr befreit werden.  Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Müllfahrzeugs blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt.

gl

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