Brancheninfo aktuell 04-06/2019

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150 150 Klaus Henning Glitza

bvse: Schluss mit nicht recycelbaren Verpackungen / Schutzwand in Neu-Isenburg / Warentauschtag in Göttingen

  

Verpackungen, die nicht recycelt werden können, müssen der Vergangenheit angehören! Diese klare Forderung bestimmte die inhaltliche Agenda des 22. Internationalen Altkunststofftages, der am 4./5. Juni 2019 im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr stattfand.

“Design for Recycling muss gelebt werden”, verlangte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. vor den mehr als 440 Kunststoffrecycling-Experten. “Wir fordern, dass nur noch solche Verpackungen auf den Markt gebracht werden dürfen, für die Hersteller und Handel nachweisen können, dass sie mit vertretbarem Aufwand zu recyceln sind.”

Eine Forderung, die nach Meinung des bvse auch praktisch gut umsetzbar ist, denn Kriterien zur Recyclingfähigkeit sind inzwischen innerhalb der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister erarbeitet worden. Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling: “Verpackungen, die diesen Kriterien nicht oder nur unzureichend genügen, sollten so erheblich beaufschlagt werden, dass sie praktisch nicht mehr in den Markt gelangen können.”

JL/rd

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Kein schönes Bild bot sich bisher auf der Bundesautobahn A661in Höhe Neu-Isenburg. „Bislang fuhren die Autofahrer an Müllbergen vorbei, nicht selten flatterte auch etwas auf die Fahrbahn“, berichtet op-online.de., Das soll sich laut diesem Medium demnächst ändern.

Nach langen Verhandlungen mit der Stadt Neu-Isenburg hat Steffen Gurdulic, Geschäftsführer von Knettenbrech + Gurdulic, den Bau einer sechs bis sieben Meter hohen Sicht- und Verwehungsschutzwand. Sie soll im Laufe des Sommers errichtet werden.

bem

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Alles ohne Geld- das ist das Motto des Göttinger Warentauschtages, der in diesem Jahr bereits zum 24. Male stattfindet.

Am 22. Juni zwischen 10 und 14 Uhr   können auf dem auf dem Gelände der Neuen Arbeit Brockensammlung, Levinstraße 1, Bücher, Fahrräder, Haushaltswaren, Elektrokleingeräte, Kleinmöbel, Kindertextilien, Spielzeug und Pflanzen getauscht werden. „Alles muss natürlich intakt und gebrauchsfähig sein. Wir bereiten die Warentische für die in der Regel anonym zu tauschenden Sachen vor“, erläutert Maja Heindorf vom Veranstaltungsteam.

Da ein Wertausgleich für die mitgebrachten Waren nicht erfolgt, erfüllt der Warentauschtag eine soziale Komponente (was für den einen wertlos ist, kann ein anderer noch gebrauchen) und eine Umwelt relevante Komponente (was für einen wertlos geworden ist, muss nicht unweigerlich zu Abfall werden).

Veranstalter sind die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB), der Fachdienst Umwelt der Stadt Göttingen sowie die Neue Arbeit Göttingen Brockensammlung. Das Hauswirtschaftsteam von Arbeit & Leben sorgt für das leibliche Wohl. „Wenn dann noch die Sonne mitspielt …“, so Maja Heindorf von der GEB.  Weitergehende Infos gibt es bei den GEB unter der Servicenummer 400 5 400.

nic

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