Brancheninfo aktuell 03-12/2018

Brancheninfo aktuell 03-12/2018

150 150 Klaus Henning Glitza

Dreirad für Sauberkeit / CelleBecher im Umlauf / Hamburg: 1.500 m³ Spielzeug gesammelt / 80 Franken für “Kippensünder”

 

 

Ein Dreirad, das für Sauberkeit sogt. Guido Merten (vorn) wird das Elektrofahrzeug auf die harten Bedingungen der Praxistesten. Hintere Reihe von links;:Siegfried Herrmann (Geschäftsführer Bemotec(, Finanzbürgermeister Alexander Kreher, Stefan Kaufmann (Leiter TBR), Peter Hermann (Geschäftsführer Bemotec) und Matthias Kuster (TBR). Fpto: Stadt Reutlingen

Um den Reutlinger Hauptbahnhof wird künftig ein E-Dreirad kreisen. Seine Mission: Sauberkeit. Das Elektrofahrzeug, das es auf bis zu 45 Stundenkilometer bringt, wird als erstes Gefährt seiner Art in Baden-Württemberg für die Straßenreinigung sorgen

Das Dreirad verfügt über einen Aufbau, der Platz für eine Mülltonne und diverse Arbeitsmittel/ Werkzeuge bietet. Das umweltfreundliche Dreirad ist in einer Kooperation zwischen den TBR und einer Reutlinger Firma, die Fahrzeuge für Menschen mit Bewegungseinschränkungen baut, entstanden.  Der Mitarbeiter r der Technische Betriebsdienste Reutlingen (TBR) Guido Marten, wird das E-Fahrzeug jetzt auf Praxistauglichkeit testen.

khg

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Ein Schluck Nachhaltigkeit“: Unter diesem Motto steht der CelleBecher, der seit Montag, 3. Dezember, im Umlauf ist.  Der Porzellanbecher mit hübschen Fachwerkmotiven wurde von den Stadtwerken Celle in Kooperation mit der Celle Tourismus und Marketing GmbH (CTM) sowie den Celle Nachhaltigkeits-Partnern (CEN) entwickelt und auf den Markt gebracht. „Echte Handarbeit“, hebt Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle, hervor.    Das aus europäischer Produktion stammende Trinkgefäß kostet 8,99 Euro.

Der Kauf lohnt sich mehrfach: Zum einen ist er eine Absage an das Einweg-Werfwerfsystem. Jeder Becher-Besitzer kann sich außerdem über ein kleines Bonusheft mit Rabattangeboten Celler Einrichtungen und Geschäfte freuen. Wer Porzellan vorzeigt statt einen Plastikbecher zu verlange, bekommt in einigen gastronomischem Betrieben 10 Cent Ermäßigung. Doch damit nicht genug: Die Stadtwerke spenden für jeden verkaufen Becher einen Euro für Einrichtungen, die das Geld gut gebrauchen können: das Kinderhospiz, den Kinderschutzbund und die Stiftung Linerhaus.

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Rekordergebnis bei der diesjährigen Spielzeugsammlung von Stadtreinigung Hamburg, WEISSER RING und Hamburger Toys Company.

Seit Beginn der Sammlung für bedürftige Kinder und Kinder aus Flüchtlingsfamilien am 15. Oktober spendeten die Hamburgerinnen und Hamburger knapp 1.500 Kubikmeter gebrauchtes Spielzeug. Das entspricht mehr als 22 40-Fuß-Hochseecontainer voll bis zur Oberkante mit Spielzeug.

Im vergangenen Jahr waren es „nur“ acht Container. Gesammelt wurde bis zum 1. Dezember auf allen zwölf Recyclinghöfen und in den drei STILBRUCH-Filialen. Arbeitslose Hamburgerinnen und Hamburger arbeiten das Spielzeug bei der Hamburger Toys Company wieder auf und verteilen es meist noch vor Weihnachten kostenlos an bedürftige Familien.

„Die Stadtreinigung Hamburg, der WEISSE RING und die Hamburger Toys Company bedanken sich bei allen Spenderinnen und Spendern!“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Spielzeugsammlung wurde von der Moderatorin Inka Schneider auf dem Recyclinghof Liebigstraße 6 in Hamburg-Billbrook eröffnet. Sie spendete das erste Spielzeug zusammen mit SRH-Geschäftsführer Holger Lange sowie Heinrich Fiege, Leiter der DEKRA Akademie Hamburg und Projektträgerin der Hamburger Toys Company und Rolf Weber vom Landesverband Hamburg WEISSER RING.

Die Hamburger Toys Company wurde im Juli 2006 als Projekt mit sozialem Charakter gegründet.

srh/rd

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Wer im schweizerischen Basel auf öffentlichem Grund achtlos Zigarettenstummel wegwirft, wird seit Frühjahr dieses Jahres richtig zu Kasse gebeten.  Personen, die den „großen Aschenbecher“ benutzen, bekommen ein Bußgeld von 80 Franken aufgebrummt.  Von Mai bis September hätten 42 Personen diese Strafgebühr zahlen müssen, teilt die Basler Regierung mit. Ob seit der Einführung der Buße weniger Zigaretten weggeworfen werden, sei dagegen nicht nachweisbar. Allerdings stellte laut Medienmeldungen die Basler Stadtreinigung fest, dass „die Vermüllung gerade an stark beanspruchten Orten wie dem Rheinufer oder dem Barfüßerplatz seit Beginn der neuen Kampagne leicht abgenommen“ habe. Dies betreffe auch Zigarettenstummel.

rd/Quelle: Markgräfler Tagblatt

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