Brancheninfo 23-11/2018

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Brancheninfo 23-11/2018 150 150 Klaus Henning Glitza

Pech für Müllsünder / Mülltonnen in der FGZ stören Dezernentin / Hamburg und Schleswig-Holstein fit für Winter

 

Dumm gelaufen für dreiste Müllsünder im Landkreis Passau. Die zunächst Unbekannten hatten am Parkplatz des Gymnasiums im niederbayrischen Untergriesbach Sperrmüll, darunter ein Fahrrad, eine Klappliege und einen Farbeimer und Verpackungsabfälle, „entsorgt“. Dabei hatten sie es offenbar vermieden, persönliche Sputen zu hinterlassen. Doch die Polizei kam ihnen dennoch auf die Schliche.  Wie die Passauer Neue Presse berichtet, entdeckten die Beamten beim genaueren Sichten der abgelagerten Gegenstände die Verpackung eines Laptops. Über die darauf vermerkte Adresse eines Elektronikmarktes aus Passau und eine Seriennummer konnte die Polizei den Käufer ermitteln. Diese Art der „Entsorgung“ dürfte für die Verursacher recht teuer werden. Kaum zu verstehen, da die reguläre Sperrmüllabfuhr kostenlos gewesen wäre.

khg

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Mülltonnen oder gelbe Säcke, die in der Fußgängerzone von Gütersloh (Ostwestfalen), die unnötig früh herausgestellt werden, empfindet die zuständige Dezernentin der Stadt Gütersloh (Ostwestfalen), Christiane Lang, als ästhetisches Problem. Sowohl die öffentliche Hand wie auch private Initiativen bemühten sich um die Attraktivität der Einkaufsstraße, da passe nicht ins positive Bild, wenn die Behälter schon am Vortag vor die Häuser gerollt werden.

Die Kämmerin, stellvertretende Verwaltungschefin und Leiterin des Geschäftsbereiches Finanzen, Umwelt, Recht und Ordnung in einer Person tritt deshalb dafür ein, dass die städtische Satzung geändert wird. Ab 19 Uhr des Vortages, aber eben nicht früher, sollen die Anlieger Tonnen und Säcke herausstellen können. Diese Änderung soll aber nur für Innenstadt gelten, in den Außen- und Randbereichen soll alles beim Alten bleiben. Allerdings muss der Rat der Stadt erst zustimmen. Ob er das auch mit der erforderlichen Mehrheit tut, ist fraglich.

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Mit rund 900 Mitarbeitern wird der Winterdienst der Hamburger Stadtreinigung Eis und Schnee auf rund 3300 Kilometer verkehrswichtigen Straßen, 660 Kilometer Rad- und Fußwegen, 8300 “Zebrastreifen” und mehr als 4000 Bushaltestellen Paroli bieten. 17.000 Tonnen Streusalz liegen in den Lagerhallen bereit.

hh/rd

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Der Winter kann kommen, heißt es auch bei den Straßenmeistereien in Schleswig-Holstein.  Im gesamten Land sind gut 40.000 Tonnen Streumittel eingelagert, zitiert der Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (shz) Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP). Die 26 Autobahn- und Straßenmeistereien (gut 600 Straßenwärter sowie 109 Fahrzeuge, 454 Schneepflüge und 35 Schneefräsen) müssen für die Befahrbarkeit eines Straßennetzes von mehr als 8000 Kilometer (492 Kilometer Autobahnen, 1429 Kilometer Bundesstraßen, 3529 Kilometer Landesstraßen und 2684 Kilometer Kreisstraßen) sorgen. Laut shz kostete In den vergangenen fünf Jahren der Winterdienst im Schnitt 10,4 Millionen Euro.

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