Brancheninfo 31-01/2020

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Brancheninfo 31-01/2020 150 150 Klaus Henning Glitza

Malwettbewerb “USB und Bochum” / Großreinemachen in Hamburg / Müllfahrzeug geriet in Brand

 

Die Vertreter der Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der USB Bochum GmbH bei der Vorstellung der neu beklebten Fahrzeuge. Foto: USB Bochum

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens und der Gründung der Bochumer Stadtreinigung und Abfallsammlung vor 120 Jahren hat die USB Bochum alle Bochumer Schülerinnen und Schüler bis einschließlich zur 10. Klasse eingeladen, an einem Malwettbewerb Fahrzeuggestaltung zum Thema „USB und Bochum“ teilzunehmen.

Das Interesse war überwältigend.  30 Schulen und 1.400 Schülerinnen und Schüler meldeten sich an. Mehr als 500 Bilder wurden eingereicht. „Die Gewinnerbilder wurden auf drei Abfallsammelfahrzeuge geklebt und fahren mindestens ein Jahr durch unsere Stadt“, teilt dazu die USB GmbH mit.

Eines der Kunstwerke aus Schülerinnenhand. Es wird jetzt mindestens ein Jahr lang durch Bochum gefahren werden. Foto: USB

Aber auch die anderen Kunstwerke aus Schülerhand werden öffentlich gewürdigt. Sämtliche eingereichten Bilder sind ab dem 8. Februar in einer Ausstellung im Kunstmuseum Bochum zu sehen. Der USB lädt herzlich alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 8. Februar, um 15 Uhr in das Kunstmuseum Bochum ein. Bei dieser Gelegenheit werden offiziell die Preisträger des Projektwettbewerbes vorgestellt. Die bereits mit den Motiven beklebten Fahrzeuge sind ebenfalls vor Ort.

Rund um die Preisverleihung bietet der USB ein buntes Programm mit Poetry-Slam, Mitmachaktionen und einer Vorstellung vom Zirkus „Ratzfatz“ an. Zusätzlich stellt der USB das neu zum Jubiläumsjahr überarbeitete Wimmelbilderbuch „Entdecke Bochum“ vor. Der Eintritt zur Ausstellung und zu allen Aktionen ist frei. Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 23. Februar 2020, zu sehen.

Für diese Ausstellung wird kein Eintritt erhoben. Die Öffnungszeiten des Kunstmuseums Bochum, Kortumstraße 147,  sind: Dienstag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag: 10 Uhr bis 17 Uhr. Mittwoch: 10 Uhr bis 20 Uhr,

SB/rd

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Hamburg räumt auf!“, Deutschlands größte Aktion dieser Art, wirft wieder seine Schatten voraus. Für das zehntägige  Großreinemachen vom 20. bis zum 29. März 2020  werden bereits an diesem Montag, 27. Januar, unter www.hamburg-raeumt-auf.de oder telefonisch unter 25 76 – 25 73 Anmeldungen von motivierten Vereinen, Initiativen und andere Interessierten entgegengenommen.

Nach dem Rekordjahr 2019 mit über 82.000 engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, 1.341 Initiativen und einer Abfallmenge von 170 Tonnen freut sich die Stadtreinigung Hamburg (SRH) nun nach Eigenangaben auf eine neue Bestmarke.

Die Anmeldung ist denkbar einfach: Zusammen mit Nachbarn, Freunden, Schulklasse, Familie oder Verein ein Aufräumteam bilden, Sammelfläche bestimmen und anmelden. Die SRH stellt allen Freiwilligen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich um die umwelt- und fachgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls.

Neben der schönsten Belohnung, zu einer sauberen Stadt beigetragen zu haben, winken mehr als 400 attraktive Sach- und Erlebnispreise. Die von zahlreichen  Hamburger Unternehmen spendierten Preise werden unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen verlost.

“Hamburg räumt auf!” ist eine Gemeinschaftsaktion der Stadtreinigung Hamburg und der Behörde für Umwelt und Energie in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg e.V. Die Aktion ist Partner der norddeutschen Initiative „Der Norden räumt auf“.

AM/rd

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Mit drei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr an, als in einem Müllfahrzeug der AVR Kommunal GmbH an gestrigen Donnerstag gegen  12.40 Uhr in Spechbach (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg) ein Feuer ausbrach.

Der zum Teil abgeladene Abfall konnte schnell gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden.  Zur Schadenshöhe liegen keine konkreten Informationen vor. Es wird jedoch ein nur geringer Schaden angenommen.

Laut einem Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung lobte AVR-Sprecher Tim Heringer das vorbildliche Verhalten der Besatzung, die nach Feststellen einer Raucheinwicklung sofort einen Teil der Ladung abgeladen hatte. Dieser schnellen Reaktion sei es zu verdanken sei, dass sich der Schaden am Fahrzeug in Grenzen halte. Andernfalls  hätte die Hydraulik des Fahrzeugs beschädigt werden und ausfallen können. “Dann wäre das Herauspressen der brennenden Abfälle nicht mehr möglich gewesen”, so Heringer laut Rhein-Neckar-Zeitung.

Als Brandursache wird nach AVR-Angaben “noch glühende Abfälle wie Kaminasche oder auch Zigaretten“ vermutet. “Solche Vorfälle sind leider keine Seltenheit”, wird Pressesprecher Heringer zitiert. Im Durchschnitt passiere so etwas alle zwei Monate. Die AVR appelliert daher an die Bevölkerung, nur völlig ausgekühlte Asche- und Kohlereste in der Restmülltonne zu entsorgen.

RN/rd/nic

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