Brancheninfo 23-01/2019

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150 150 Klaus Henning Glitza

BMU-Spitzenbeamte zu Gast in der SUEZ-Sortieranlage in Ölbronn

 

 

Geschäftsführer Jochen Zickwolf (Mitte) zeigte Dr. Christoph Epping (rechts) und Dr. Alexander Janz (links.), wie Leichtverpackungen mittels innovativer Technologie effizient sortiert werden. Foto: SUEZ

Geschäftsführer Jochen Zickwolf (Mitte) zeigte Dr. Christoph Epping (rechts) und Dr. Alexander Janz (links.), wie Leichtverpackungen mittels innovativer Technologie effizient sortiert werden. Foto: SUEZ

Großer Bahnhof in Ölbronn (Enzkreis, Baden-Württemberg). Am gestrigen Dienstag waren Dr. Christoph Epping, Leiter der Unterabteilung Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und Dr. Alexander Janz, stellvertretender Referatsleiter, in der im Juli 2019 eingeweihten Sortieranlage für Leichtverpackungen der SUEZ Recycling Süd GmbH zu Gast.

Die Anlage gilt nach SUEZ-Angaben als eine der modernsten innerhalb Europas. Die Sortierleistung beträgt 100.000 Tonnen Leichtverpackungen in 14 unterschiedliche Wertstofffraktionen. Um dieses Volumen zu erreichen, setzt die Anlage auf hochinnovative und eine weitgehend automatisierte Sortiertechnik. Im Einsatz sind beispielsweise Systeme zur Umsetzung von Predictive Maintenance, 21 kamerabasierte Nahinfrarot-Trenner zur automatisierten Wertstoffsortierung und eine vollautomatisierte Verwiegung und Verpressung der sortierten Wertstoffe.

Die Gäste zeigten sich nach Angaben von SUEZ-Pressesprecherin Louisa Mahr beeindruckt von den Möglichkeiten der Sortierung für das Recycling: „Mit wegweisenden Konzepten und Technologien leistet SUEZ Deutschland einen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und damit für unsere Umwelt“, so Ministerialdirigent Dr. Christoph Epping.

Jochen Zickwolf, Geschäftsführer der SUEZ Recycling Süd GmbH, betonte bei seiner Führung die Voraussetzung für ein funktionierendes Recycling: „Geschlossene Ressourcenkreisläufe sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit geteilter Verantwortung. Politik, Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger sind gleichermaßen aufgefordert, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.“

LM/rd

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