Brancheninfo 22-07/2019

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Brancheninfo 22-07/2019 150 150 Klaus Henning Glitza

Hitzewelle: Müllabfuhr kommt früher / Illegale Verbrennung gestoppt / Fahrer rettet Entsorgungsfahrzeug

Die in der nächsten Woche erneut bevorstehende Hitzewelle wirkt sich in einigen Abfuhrgebieten auf die Arbeitszeiten der Müllwerker aus.

So beginnen in Oberhausen (Ruhrgebiet, NRW) die Mitarbeiter der dortigen Wirtschaftsbetriebe (WBO) bereits um 6 Uhr, eine Stunde früher als normal, ihre Touren.

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Als so genanntes Daxenfeuer (Verbrennen von Astmaterial und Gipfeln bei Waldarbeiten) tarnte ein 59-jähriger Bauer aus Grub bei Irschenberg (Landkreis Miesbach, Oberbayern) eine großangelegte illegale Müllverbrennung.

Doch die Tarnung klappte nur bedingt. Am vergangenen Dienstag erblickten Beamte der Miesbacher Polizei eine riesige Rauchsäule. Vor Ort stellten sie ein unbeaufsichtigtes Feuer in unmittelbarer Waldnähe fest und alarmierten die Feuerwehr, Zeugen berichteten, dass es an dieser Stelle schon seit Wochen brenne.  Ordnungshüter und Brandbekämpfer entdeckten in dem aufgeschichteten Haufen Reste eines Wohnwagens, Bauabfälle, Altholz, Reifen, Matratzen und weitere Abfälle, wie der Münchener Merkur berichtet aufgedeckt.

Um 20 Uhr mussten die Wehrleute erneut ausrücken. Starker Wind hatte das Feuer nochmals entfacht. Das dürfte eine teure illegale Müllverbrennung werden…

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Schnell und geistesgegenwärtig reagierte der Fahrer eines Müllfahrzeugs am Freitagmorgen in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis, Baden-Württemberg).

Als nach einem Bericht des Schwarzwälder Boten beim Einsammeln der gelben Säcke plötzlich Rauch aus dem Fahrzeug drang, fuhr der Mann zum nächsten Wendehammer und kippte den gesamten brennenden Müll auf die Fahrbahn. Dadurch verhinderte er, dass das komplette Fahrzeug in Brand geriet. Die wegen des beißenden Qualms mit Atemschutzmasken vorgehenden Wehrleute konnten das Feuer schnell löschen. Verletzt wurde niemand.

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