Brancheninfo 11-11/2018

Brancheninfo 11-11/2018

150 150 Klaus Henning Glitza

FES stellt das Frankfurter Prinzenpaar / Nehlsen jetzt auch im Offshore-Bereich aktiv / Hoher Besuch beim bvse in Bonn

 

Im bürgerlichen Leben sind sie als Selina Landwehr und Pascal Wunderlich bekannt, das jüngst gekürte Prinzenpaar von Frankfurt. Beide arbeiten bei der FES Frankfurter Service- und Entsorgungs GmbH (FES) beziehungsweise dem Tochterunternehmen FFR. FES ist der Hauptsponsor der Kampagne 2018/19 ist. Foto: FES

Im bürgerlichen Leben sind sie Angestellte der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) und der Tochterfirma FFR, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Selina (28) und Ihro Tollität Prinz Pascal (27), Frankfurts neues Prinzenpaar. Er ist Betriebswirt und Assistent der Geschäftsleitung der FES, sie in der Buchhaltung der FFR tätig.

Dass sie für den größten Entsorger Hessens stammen, wird unter anderem an ihrem hoheitlichen Outfit deutlich. „Um ein Ausrufezeichen für bewussten Konsum zu setzen“, hat FES für das neue Prinzenpaar verschiedene Gewänder aus Recyclingmaterialien fertigen lassen.

Seit zwanzig Jahren ist die FES jedes Jahr mit eigenen Wagen bei den Umzügen in der Frankfurter Innenstadt und in Klaa Paris dabei. „Im Unternehmen gibt es zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die neben dem Job und mit viel Einsatz unseren Auftritt planen und gestalten. Jahr für Jahr laufen die Mitarbeiter mit eigenen Kostümen, die Auszubildenden mit dem gelben Mülldrachen Fessie vorneweg. Und die schnelle und gründliche Reinigung unmittelbar nach den Umzügen gehört zu den Aufgaben der Stadtreinigung“, teilt das Unternehmen mit.

pi/khg

***

Die Nehlsen GmbH & Co. KG hat sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung der Firma TenneT Offshore GmbH erfolgreich durchgesetzt. Wie die Marketing & PR-Abteilung mitteilt,  führt  das Unternehmen seit dem 1, Oktober dieses Jahres für die nächsten Jahre Entsorgungsleistungen für die auf Konverter-Plattformen in der Nordsee anfallenden ungefährlichen und gefährlichen Abfälle durch.

„Neben der Bereitstellung sowie dem Transport der Behälter inklusive der erforderlichen Anschlagmittel für die Sicherung auf Schiff und Plattform ist Nehlsen auch für die sach- und fachgerechte Reinigung, Pflege, Kontrolle und Wartung der Behältnisse zuständig“, heißt es in der Mitteilung weiter, Zudem verantworte das Unternehmen die Behandlung und Entsorgung aller entstehenden Abfälle und Abwässer. Die lückenlose Dokumentation der landseitigen Beförderungs- und Entsorgungsleistungen sei ebenfalls Bestandteil des Auftrags, den die Mitarbeiter des Nehlsen-Standortes in Georgsheil ausführen.

„Wir freuen uns sehr über den positiven Ausgang der Ausschreibung. Damit erschließen wir ein neues Geschäftsfeld und bauen insbesondere unsere Kompetenzen in den Bereichen hochseetaugliche Logistik und Bereitstellung offshore-zertifizierter Abfallbehälter aus“, erklärt dazu Geschäftsführer Lutz Siewek. Gemeinsam mit TenneT werde das Ziel verfolgt, „durch eine verbesserte Getrenntsammlung die Menge der verwertbaren Abfälle und damit Recyclingquote deutlich zu erhöhen.“

Start- und Endpunkt der Transporte ist nach Nehlsen-Angaben der Seehafen Emden. TenneT betreibt insgesamt sieben Offshore-Netzanbindungen mit Höchstspannungsgleichstrom-Technologie (HGÜ) und die dazugehörigen Offshore-Konverterplattfomen in der Nordsee. Drei weitere HGÜ-Netzanbindungen von TenneT befinden sich im Bau. Mit diesem Auftrag bietet Nehlsen seine Spezialentsorgungsdienstleistungen für Schiffe in hafennahen Gebieten nun auch für den Offshore-Bereich an.

ka/bem

***

Hoher Besuch aus dem Reich der Mitte in der neuen Hauptgeschäftsstelle des bvse- Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung in Bonn. Um sich im Vorfeld der geplanten Reform des Kreislaufwirtschaftsrecht in der Volksrepublik über das deutsche Abfallrecht zu informieren, war eine sechsköpfige Delegation der Rechtsarbeitskommission des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der VR China  beim bvse zu Gast.  bvse- Justiziarin Miryam Denz-Hedlund und bvse-Referent für Kreislaufwirtschaft und Marktentwicklung, Thomas Fischer, beantworteten die vielfältigen Fragen der  Zuhörer, unter anderem zu den deutschen Lizenzierungssystemen. Auf besonderes Interesse der chinesichen Gäste stieß  der Wissenstransfer zum deutschen Vorschriften- und Regelungssystem im Umgang mit Festabfällen, deren Unterscheidung (privat-gewerblich), zur Getrennthaltung und Getrenntsammlung spezifischer Abfälle mit dem 4-Tonnen-System, zur Logistik und dem Export sowie zu wettbewerbsrechtliche Gesichtspunkten.

Die Delegation weilte im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Programms „Rechtskooperation“ der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Deutschland und war insgesamt eine Woche in verschiedenen Unternehmen und Institutionen in Deutschland und Frankreich unterwegs.

jl/rd

 

Hinterlasse eine Antwort

Subscribe to our newsletter