Brancheninfo 04-05/2020

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Brancheninfo 04-05/2020 150 150 Klaus Henning Glitza

Brände in Betrieben in Ehingen-Berkach und Zeven-Aspe

 

Brand einer Lagerbox für Haus- und Gewerbemüll auf dem Gelände des Entsorgungsunternehmen Gebr. Braig GmbH & Co. KG in Ehingen-Berkach (Alb-Donau-Kreis, südöstliches Baden-Württemberg) am gestrigen Sonntag.

Mehr als drei Stunden kämpften 50 Wehrleute aus Ehingen und Granheim unter schwerem Atemschutz  gegen die Flammen an. Örtliche Medien berichten von zwei Verletzten. Nach diesen Berichten handelt es sich bei einem der Verletzten um einen Firmenangehörigen. Der Mann hatte sich offenbar beim Versuch, vor dem Eintreffen der Feuerwehr den Brand zu bekämpfen, körperlich verausgabt.  Der zweite Verletzte „erlitt am Rande der Einsatzmaßnahmen ein medizinisches Problem und kam in ein Krankenhaus.“, so Bayerisch-Schwaben aktuell.

Zur Brandursache liegen noch keine Informationen vor. Der Sachschaden soll gering sein.  Das betroffene Unternehmen war heute telefonisch nicht zu erreichen.

khg

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Die Alarmmeldung lautete sinngemäß „Lagerhalle eines Recyclingunternehmens in Zeven-Aspe  brennt“. Als am gestrigen Sonntag  die Feuerwehren Zeven, Heeslingen und Wistedt am Ereignisort eintrafen, bestätigte sich glücklicherweise diese Meldung nicht.

Es brannte zwar, aber nicht in der offenen Halle, sondern davor. Auf einer Fläche von 200 Quadratmeter war ein vier Meter hoher Müllhaufen in Flammen aufgegangen.

Wie Tim Gerhard von der Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) berichtet, konnte mit vier C-Rohren und zwei Sonderrohren das Feuer schnell eingedämmt und ein Übergreifen der Flammen auf die Halle und weitere Bereiche des Recyclinghofes verhindert werden. Nach gut 40 Minuten hieß es  dann “Feuer unter Kontrolle”, nach einer weiteren Stunde “Feuer aus”. Mitarbeiter des Unternehmens unterstützen die Löscharbeiten mit einem Radlader und einem Bagger. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben und alle Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle.

Das Ende der Maßnahmen war das aber nicht. Gegen 14 Uhr musste die Feuerwehr Zeven noch einmal die Einsatzstelle für Nachlöscharbeiten anfahren. Der von der Firma wieder zusammengefahrene Haufen hatte sich in einigen Bereichen noch einmal entzündet. Er wurde abermals auseinandergezogen und anschließend mit Schaummittel abgelöscht. Nach etwas über einer Stunde war auch der zweite Einsatz beendet.

Beim ersten Einsatz waren 61 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen vor Ort, beim zweiten 25 Kräfte mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften. Über die Schadensursache und Schadenshöhe können in beiden Fällen von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

khg

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