Brancheninfo 03-03/2020

Brancheninfo 03-03/2020

Brancheninfo 03-03/2020 150 150 Klaus Henning Glitza

 „Frauen in Orange“: Bundesweites Netzwerktreffen des VKU hat heute bei der AWM in Münster begonnen

In Münster hat am heutigen Donnerstag in den Räumen  der Abfallwirtschaft Münster (AWM) das zweite Netzwerktreffen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) für Müllwerkerinnen und Stadtreinigerinnen begonnen.

Bis morgen haben Teilnehmerinnen kommunaler Abfallwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland Gelegenheit, sich über ihren Beruf als „Frau in Orange“ auszutauschen.  Das erste Treffen hatte im vergangenen Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Franziska Giffey anlässlich des Weltfrauentags in Berlin stattgefunden. Die Veranstaltung soll die nächsten Jahre fortgeführt werden.

„Kommunale Unternehmen setzen auf gemischte Teams§, erläuterte dazu AWM-Betriebsleiter  und VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp. „ Bei uns in Münster und auch in vielen anderen Kommunen arbeiten nicht nur Männer, sondern auch Frauen  ‚in Orange‘“, machte er deutlich. Damit seinen ausschließlich gute Erfahrungen gemacht worden. Gemischte Teams brächten viele Vorteile mit sich: Oft sei der Umgang miteinander aufmerksamer und die Stimmung ausgeglichener. Hasenkamp: „Das ist in der Abfallwirtschaft genauso der Fall wie im Büro oder in einer Arztpraxis. Der Job ist körperlich fordernd. Heutzutage haben wir jedoch viele technische Unterstützungen, die den Menschen in der Straßenreinigung und der Abfallsammlung die Arbeit erleichtern. Davon profitieren Frauen genauso wie Männer“.

Wie der AWM-Betriebsleiter und VKU-Vizepräsident angekündigte, sollen mehr Menschen für die Jobs in der Abfallwirtschaft begeistert werden. „Wir wöllen mehr „Frauen in Orange, sagte er. “. Diejenigen, die sich dafür entschieden haben, seien sehr zufrieden: Die kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Deutschland biete „sichere und krisenfeste Arbeitsplätze, ein Höchstmaß an Standortsicherheit sowie attraktive und verlässliche Bezahlung nach Tarifvertrag.“ Es gelte hier, was leider immer noch nicht überall selbstverständlich ist: Frauen bekommen die gleiche Bezahlung für die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Kollegen.  Außerdem ließen sich Beruf und Familie gut vereinbaren: „Die Arbeitszeiten sind verlässlich planbar“, so  Hasenkamp.

Zudem böten kommunale Unternehmen regelmäßige Weiterbildungen an und förderten das lebenslange Lernen.“

Ema/rd

 

Hinterlasse eine Antwort