Aktuelle Nachrichten aus der Branche

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150 150 Klaus Henning Glitza

Stress mit Mitarbeitern- adé? / Erneuter Großbrand / Unternehmensgruppe unterstützt Rollstuhlsport

 

 „Stress“ mit Mitarbeitern- das könnte bald der Vergangenheit angehören. Nach einem Bericht der Westfälischen Nachrichten fährt das Entsorgungsunternehmen Hellweg, eine Remondis-Tochter, in Warendorf derzeit einen Versuch mit Seitenlader-Fahrzeugen. Hintergrund: Personaleinsparung.  

Wie die Zeitung weiter meldet, fanden Besitzer von Bio- und Papiertonnen nach der Leerung einen Aufkleber mit REMONDIS-Firmenlogo versehenen Aufkleber auf den Müllgefäßen vor: Der Text:  „Achtung, Ihr Abfallbehälter wird von einem Fahrzeug mit seitlich angebrachter Kippvorrichtung entleert, die den Behälter vollautomatisch aufnimmt. Bitte beachten Sie daher folgende Punkte: Abstellen auf ebener Fläche. Vorderkante parallel zur Straße. Platzierung direkt an der Bordsteinkante. Keine parkenden Autos oder Hindernisse zwischen Behälter und Straße.“ Ein Pfeil zeige zudem, wie die Tonne, nämlich mit der Öffnung nach vorne, an die Straße zu stellen ist.

Fraglich ist allerdings, ob das Konzept der automatisierten Abfuhr aufgeht. In. den Westfälischen Nachrichten wird Udo Bierbaum vom Sachgebiet Umwelt- und Geoinformation der Stadt Warendorf zitiert. Die Positionierung der Tonne sei zwar wünschenswert, für die Bürger jedoch freiwillig. Vertraglich sei gesichert, dass jede Tonne geleert werden muss, ob per Seiten- oder wie bisher mit Hecklader.

Halbautomatische Seitenlader sind bereits seit 1990er Jahren im Einsatz. Das Prinzip: Die Fahrer eines solchen Fahrzeuges sind gewissermaßen Allrounder, die nicht nur das Fahrzeug lenken, sondern auch den Greifarm zum Anheben der Abfallgefäße per Joystick bedienen. Die Lader, meist ist es nur einer, fallen weg.  Bei der moderneren Version übernimmt ein vollautomatisch arbeitender Roboter-Greifarm den „Nebenjob“ des Fahrers.  Nur sein Job ist beim Seitenlader-Betrieb gesichert. Aber nur solange, wie sich das sogenannte autonome Fahren noch in der Experimentalphase befindet.

Die halb- oder vollautomatischen Seitenlader sind aber nach gegenwärtigem Stand der Technik nur in eher dünnbesiedelten Gebieten einsetzbar, da in zugeparkten Citybereichen der Platz zum Rangieren fehlt.

bem

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Die Serie von Großbränden reißt nicht ab. Am späten Nachmittag des Dienstag, 18. September, ist in Quersa (Ortsteil von Lampertswalde, Landkreis Meißen, Sachsen) ein Großbrand beim Recyclingunternehmen Remondis ausgebrochen. Nach Polizeiangaben hatten in einem Freilager Pressballen mit Plastikabfällen aus noch unbekannten Gründen in voller Ausdehnung Feuer gefangen. Die Feuerwehr spricht von 125 Ballen.  

Wie örtliche Medien berichteten, war die Rauchsäule bis weit nach Brandenburg zu sehen.  Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung sei aber nicht gegeben gewesen, heißt es.   Zeitweise waren bis zu 300 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand. Noch am Mittwoch, 19. September, war der Brand nicht vollständig gelöscht. Wie Kreisbrandmeister Ingo Nestler erklärte, schwelte das Feuer unter dem Löschschaum weiter.

Die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

khg

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Auch in diesem Jahr unterstützt die Buhck Gruppe den Verein Alstersport e.V. wieder mit einer Spende und fördert damit den inklusiven Sport in Hamburg und sein abwechslungsreiches Programm mit Freizeiten und Ostseeschwimmen.

Mobilitätstraining, Wheelsoccer, Sommerfreizeiten: Das Angebot von Alstersport ist vielfältig. Der Verein für inklusiven Sport in Hamburg bietet ein Sportprogramm für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung an, unter anderem viele Rollstuhlsportarten. Dabei ist der Verein auf Spenden und öffentliche Förderung angewiesen, da das Engagement auf ehrenamtlichen Schultern ruht. Buhck unterstützt den Verein mit einer Spende von 5.000 Euro und engagiert sich damit bereits im zwölften Jahr in Folge für den inklusiven Sport. Spenden dieser Art tragen dazu bei, dass der Verein seinen Mitgliedern immer wieder besondere Höhepunkte anbieten kann. „Erst vor Kurzem haben wir eine Sommer-Sportfreizeit für Kinder und Jugendliche an der Ostsee durchgeführt“, so Markus Werner, Vorsitzender des Vereins.

„Den Verein Alstersport zu unterstützen, ist uns seit Jahren ein Anliegen.“, so Thomas Buhck, geschäftsführender Gesellschafter der Buhck Gruppe. „Als uns das Projekt damals vor zwölf Jahren vorgestellt wurde, haben wir uns intensiv damit auseinandergesetzt und uns die Arbeit des Vereins persönlich angeschaut. Die Kinder und Jugendlichen stehen vor besonderen Herausforderungen und erhalten durch den Verein eine wichtige Förderung in ihrer Entwicklung. Deshalb freuen wir uns, einen Beitrag zu dem wertvollen Angebot des Vereins in unserer Region leisten zu können.“

 Die Buhck Gruppe ist nach Eigenangaben einer der größten Umweltdienstleister in Norddeutschland. Mit mehr als 800 Mitarbeitern erwirtschaftete sie im Jahr 2017 einen Umsatz von über 120 Millionen Euro. Die Gruppe ist in den Geschäftsfeldern Abfallverwertung, Rohr- & Kanalservice und Beratungsdienstleistung aktiv.

rd/bem

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