aha und EEW setzen Kooperation fort

aha und EEW setzen Kooperation fort

1024 650 Klaus Henning Glitza

 

Spitzen der Unternehmen unterzeichnen langfristigen Entsorgungsvertrag

 

Eine gesicherte Energieversorgung gehört zu den großen Themen dieser Tage. Da erscheint es als gute Nachricht, wenn die Abfallwirtschaft Region Hannover  (aha) und die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) die Fortsetzung ihrer  langjährige Kooperation für eine  Entsorgung und Fernwärme aus der Energie des heimischen Abfalls bekanntgeben.

Das kommunale Abfallwirtschafsunternehmen und der europäische Marktführer  bei der Thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung haben am Rande der IFAT 2022 in München einen langfristigen Entsorgungsvertrag  unterzeichnet.  Das gab Anlass zu guter Stimmung auf beiden Seiten: „Wir sind stolz darauf, mit unserem Angebot überzeugt zu haben und auch künftig die Abfälle der Bürgerinnen und Bürgern der Region Hannover bei uns in Hannover Lahe verwerten zu können“, so das Statement von  Bernard M. Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der EEW-Gruppe.

Freude, „dass es uns gelungen ist, die Kreislaufwirtschaft in der Partnerschaft mit EEW langfristig, das heißt bis zum Jahr 2035, abzusichern“, brachte auch Thomas Schwarz, Geschäftsführer des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zum Ausdruck. „Ohne lange Transporte organisieren wir regionale Kreisläufe, die mit hoher Qualität die Entsorgung von jährlich bis zu 200.000 Tonnen Siedlungsabfall der Region absichern“, fügte er hinzu.

EEW-Chef Kemper betonte, dass mit der Vergabe an EEW „nicht nur eine Entscheidung für die beste Leistung zum besten Preis erfolgt§ sei, „sondern auch eine Entscheidung für die Energiesicherheit der Region aus der energetischen Verwertung des heimischen Energieträgers Abfall“. Nach seinen Worten bestehe schon heute die Möglichkeit, „mit der Energie des Abfalls bis zu 300 Gigawattstunden Fernwärme für die Landeshauptstadt zu produzieren und damit etwa ein Viertel des Bedarfs zu decken“.  Gerade mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Situation, käme der Vergabeentscheidung, mit der eine langjährige, Kooperation fortgesetzt werde, eine strategische Bedeutung zu, so Kemper.

Die rund .1250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigende  EEW Energy from Waste-Gruppe, deren Teil EEW Hannover ist, betreibt derzeit 17 Anlagen der energetischen Verwertungin Deutschland und im benachbarten Ausland.

RoP/rd

Oberes Bild: Bernard M. Kemper (links) und Thomas Schwarz bei der Vertragsunterzeichnung am Rande der IFAT 2022. Foto: EEW

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