Abmahnung ist Beteiligten zugegangen

Abmahnung ist Beteiligten zugegangen

Abmahnung ist Beteiligten zugegangen 150 150 Klaus Henning Glitza

Megadeal: Voraussichtlich wird Präsident Andreas Mundt persönlich Stellung nehmen

 

Die Abmahnung, in der die Untersagung der Übernahme von DSD durch REMONDIS zum Ausdruck gebracht wird, ist heute den beteiligten Unternehmen zugegangen. Es wird jetzt stündlich mit einer Pressemitteilung des Bundeskartellamtes gerechnet. Voraussichtlich wird der Präsident der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, angesichts der Dimension des gescheiterten Fusionsvorhabens persönlich Stellung nehmen.

Vorab sind Inhalte des Untersagungsbeschlusses bekannt geworden. “Insofern kann … die fusionierte Einheit Remondis/DSD durch die Gewinnung zusätzlicher, preissensibler Kunden seine Marktanteile zu Lasten seiner Wettbewerber erheblich ausbauen, das heißt, Wettbewerber verdrängen, und/oder den durch die Kostenerhöhung der Wettbewerber gewonnenen Preissetzungsspielraum zu eigenen Preiserhöhungen nutzen”, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus der bislang unveröffentlichten Fusionsuntersagung des Bundeskartellamtes..

Wie die Zeitung weiter berichtet, spricht die Wettbewerbsbehörde auch im Blick auf den Altglassektor von einer “Einzelmarktbeherrschung”. In Niedersachsen, NRW und Schleswig-Holstein wären die fusionierten Unternehmen Remondis und DSD auf einen Marktanteil von 50 Prozent gekommen, in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sogar auf mehr als 60 Prozent.

Das konnten Zugeständnisse von REMONDIS offenbar nicht aufwiegen.

khg

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